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Braut-Make-up: Profitipps zur Hochzeit

Jetzt entdecken: Inspiration für Ihr perfektes Braut-Make-up vom Profi. Ein zauberhafter Look, der auch mal Probegetragen werden darf.

Die Location ist gebucht, die Gäste eingeladen und auch das Kleid haben Sie schon ausgesucht? Bravo, Sie haben tolle Vorarbeit geleistet! Zum großen Glück fehlt jetzt nur noch der Feinschliff: das perfekte Make-up.

Auch wenn Sie meinen, sich selbst am besten zu kennen, und genau wissen, was Ihnen besonders gut steht: Gönnen Sie sich für den großen Tag ein Make-up vom Profi! Der sieht nämlich sofort, welcher Look der beste für Sie ist.

Auch Make-up muss man Probe tragen.

Porträt von Andreas Retzer
Andreas Retzer, Visagist für die YBPN-Parfümerien

„Entscheidend sind die Wahl des Kleides, der Ort der Trauung und die Wunschfrisur. Vor allem aber ist es eine Typfrage“, weiß Andreas Retzer, Visagist für die YBPN-Parfümerien. „Damit Ihr Liebster Sie vor dem Traualtar als seine große Liebe wiedererkennt, sollten Sie sich selbst treu bleiben und sich nicht verkleiden“, so Retzer.

Vereinbaren Sie einen Termin mit einem Experten in Ihrer Parfümerie, um vor der Hochzeit verschiedene Looks zu probieren und dabei Ihre Vorstellungen einfließen zu lassen, bis Sie Ihr Wunsch-Make-up gefunden haben.

Bringen Sie dafür unbedingt Ihr Kleid mit und Fotos oder Zeitungsausschnitte von Make-ups, die Ihnen gefallen. Mit diesen Inspirationen und ein bisschen Fingerspitzengefühl kreiert der Profi daraus Ihren perfekten Look.

Herr Retzer, wann ist der optimale Zeitpunkt für das Test-Make-up?

14 Tage vor der Trauung. Es kommt häufig vor, dass die Kundinnen bis zu sechs Monate vorher kommen wollen. Es ist verständlich, dass man alles möglichst früh und perfekt durchplanen möchte, dadurch entsteht jedoch schnell ein gewisses Maß an Hysterie und Stress. Es geht aber vor allem darum, den eigentlichen, momentanen Zustand der Haut zu sehen. Sechs Monate später kann man ein Make-up unmöglich identisch nachschminken.

Wird bei der Generalprobe schon perfekt geschminkt?

Ja, es ist wichtig, dass das Ergebnis nicht nur angedeutet wird. Jede Braut sollte ihr Make-up, genau wie das Kleid, eine Weile Probe tragen. Nur so kann man herausfinden, ob man sich wohlfühlt. Übrigens rate ich meinen Kundinnen immer, das Probefrisieren mit dem Make-up zu kombinieren, um sehen zu können, ob die Looks gemeinsam funktionieren.

Wie gehen Sie vor, wenn jemand mit nicht typgerechten Inspirationen zu Ihnen kommt?

Ich deute die Vorstellung einfach einmal an, so sehen die Kundinnen meist schnell, dass der Look nicht funktioniert. Gemeinsam erarbeiten wir dann eine typgerechte Alternative.

Wie schafft man es, dass das Make-up bis in die Morgenstunden hält, und was sollte die Braut dafür dabeihaben?

Primer sorgen dafür, dass das Make-up später länger hält – auch eine durchtanzte Hochzeitsnacht. Jede Braut sollte Oil Blotting Paper vor den Hochzeitsfotos anwenden. Bevor man den Lippenstift nachzieht, ist Lipbalm Pflicht, denn bei Stress dehydriert man schneller, und das sieht man den Lippen an.

Gibt es Dos und Don’ts, die man vorab beachten sollte?

Ja, die Haut in den Wochen davor immer gründlich reinigen und exfolieren und bitte keine Sonnenbäder genießen – gebräunte Haut sieht zum Brautkleid einfach nicht gut aus. Wenn Sie vorher in die Sonne reisen, sollten Sie darauf achten, dass keine Bikinistreifen entstehen, und bitte ausreichend Sonnenschutz verwenden.