Parfum
Deo: Frau hält sich die Haar hoch
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Dufte Typen: Deo und Co. im Check

Ein Deo muss zuverlässig vor Geruch schützen. Wir erklären den Unterschied zwischen Deo, Antitranspirant und Co. und verraten, wie Sie auch an heißen Tagen frisch bleiben.

Morgens mit dem Fahrrad ins Büro, in der Mittagspause ein Lunch-Date mit der netten Kollegin, schweißtreibende Meetings am Nachmittag und am Abend mit dem Liebsten ins Restaurant – an manchen Tagen wäre eine erfrischende Dusche zwischendurch ziemlich angenehm. Vor allem im Hochsommer.

Da die kühle Dusche am Tag meist keine Option ist, muss ein zuverlässiger Schutz her gegen Geruchsbildung und für ein lang anhaltendes Frischegefühl. Doch welches Produkt hilft am zuverlässigsten und sorgt im Sommer für Wohlbefinden - für "Mein schönstes Ich"?

Zugegeben: Die Suche nach einem neuen Deo kann zuweilen etwas verwirrend sein – und einen regelrecht ins Schwitzen bringen. Immerhin gibt es zahlreiche Produkte, die allesamt gegen die Entstehung von Schweißgeruch helfen sollen. Deodorant, Antitranspirant oder Deo-Kristall. Doch welches Produkt wirkt am besten?

Gegen die Entstehung von Schweißgeruch helfen alle genannten Produkte. Allerdings wirken sie auf unterschiedliche Art und Weise. Besonders gut entfaltet sich ihr Schutz in jedem Fall auf geduschter und haarfreier Achselhaut. YBPN zeigt Ihnen, wo die Unterschiede zwischen Deo, Antitranspirant und Co. liegen – und welche natürlichen Alternativen es gibt.

Deodorant – der Klassiker

Das Verwenden von Deodorant, kurz Deo, gehört zur täglichen Hygiene wie das Zähneputzen oder die Dusche am Morgen. Deo wird meist als Sammelbegriff für Produkte gegen Schweiß verwendet, allerdings unterscheidet es sich von einem Antitranspirant.

Schweiß ist an sich geruchlos. Beginnen Bakterien auf der Haut jedoch mit seiner Zersetzung, entsteht der unangenehme Geruch. Ein Deo verhindert durch antibakterielle Inhaltsstoffe die Entstehung dieses unerwünschten Körpergeruchs, indem es die Ausbreitung der Bakterien auf der Haut hemmt.

Zudem enthaltene Duftstoffe überdecken Gerüche. Bei leichtem Schwitzen genügt in der Regel ein einmaliges Auftragen des Deos nach der Dusche. An besonders schweißtreibenden Tagen ist es ratsam, dass es zwischendurch aufgefrischt wird.

Antitranspirant – stark gegen starkes Schwitzen

Für Menschen, die stark schwitzen, ist ein Antitranspirant oft das geeignetere Produkt. Durch die enthaltenen Aluminiumsalze werden die Schweißdrüsen leicht verengt. So wird starker Schweißfluss verhindert und die Achseln bleiben lange trocken.

Die für den Schweißgeruch verantwortlichen Bakterien kommen also erst gar nicht dazu, sich an die Zersetzung der Flüssigkeit zu machen. Zudem sorgen Duftmoleküle für einen frischen Geruch. Allerdings gelten Aluminiumsalze in Antitranspirantien als umstritten, da sie im Verdacht stehen, die Entstehung von Krebs zu begünstigen.

Natürlicher Schutz gegen Schweißgeruch?

Zwar gibt es bereits zahlreiche Produkte ohne Aluminiumsalze, doch schweißhemmende Produkte ohne den umstrittenen Zusatzstoff gibt es erst wenige. In einem neuartigen Antitranspirant werden anstelle von Aluminiumsalzen Weintraubenextrakte verwendet, die den Schweißfluss hemmen sollen.

Deo-Kristalle gelten als besonders natürlich, wirken aber ebenfalls durch ein Aluminiumsalz. In hochwertigen Naturkosmetikprodukten (zum Beispiel von Annemarie Börlind) wird häufig ein Destillat aus Hamamelis verwendet. Dieser pflanzliche Extrakt wirkt adstringierend. Sprich: die Schweißdrüsen ziehen sich zusammen. So wird starkes Schwitzen verhindert.

Auch Gemische aus Alkohol, Zitronensäure und ätherischen Ölen werden oft in Naturkosmetikprodukten gegen Schweißgeruch eingesetzt. Zudem soll der Konsum von adstringierenden Lebensmitteln wie Tomaten, Zitronen oder Quitten starkem Schwitzen entgegenwirken. Welches Produkt letztendlich zum Einsatz kommt – und ob in Form eines Sprays, Stifts oder einer Creme – ist reine Geschmacksache.

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