Pflege
Bild zeigt Küchenambiente mit Smoothies und Obst
© iStock Photo

Anti-Aging: Skin- und Superfoods für jugendliche Haut

Viel Schlaf und ein gesunder Lifestyle sind das Rezept für jugendliche Haut. Ebenfalls auf dem Anti-Aging-Menü: Superfoods – in der täglichen Ernährung und im Cremetiegel.

Bevor Sie sich jetzt auf die Superfoods stürzen: Eine ausgewogene Ernährung ist nicht etwa eine Floskel, sondern nach wie vor der effektivste Weg zu strahlender Haut. „Außer Magenproblemen bringt es Ihnen nämlich gar nichts, jetzt nur noch Blaubeeren zu essen“, meint auch Dermatologe Timm Golüke aus München. „Wenn Sie regelmäßig die richtigen gesunden Lebensmittel in Ihre Ernährung einbeziehen, werden Sie schnell positive Effekte bemerken.“ Ebenso, wenn Sie zu Pflegeprodukten greifen, die Wirkstoffe aus Superfoods enthalten. Die Zauberzutaten in Sachen Jungessen- und cremen? Jede Menge Antioxidantien und Vitamin C!

Die besten Zutaten für Ihr Anti-Aging-Programm

„Die stecken vor allem in Beeren, Granatapfel sowie in typischen Superfoods wie Goji und Acai“, verrät der Experte. Aber auch grüner Tee ist ein echter Jungbrunnen: „In grünem Tee steckt tatsächlich der höchst mögliche Antioxidantien-Gehalt, das macht ihn so unschlagbar in der Ernährung aber auch in Kosmetikartikeln.“ Tauschen Sie Ihren Becher Kaffee morgens also ruhig mal gegen eine Tasse des Anti-Aging-Tees und checken Sie die Inhaltsstoffe Ihrer Creme! Denn ihre Wirkung können Antioxidantien nicht nur von innen heraus entfalten, sondern auch eingebettet in die tägliche Pflegeroutine. „Antioxidantien neutralisieren freie Radikale und hemmen den Abbau von Kollagen“, weiß Golüke. Und Kollagen ist wiederum für eine jugendliche, pralle Haut verantwortlich.

„Antioxidantien sind der Schlüssel zu jugendlicher Haut – in der Pflege und in der Ernährung.“

Experte Timm Golüke
Timm Golüke, Dermatologe

Vor allem wer zu Hautunreinheiten neigt, sollte seine Ernährung überdenken. „Ich rate Patienten, die mit Akne zu mir kommen, einfach mal vier Wochen lang auf Lebensmittel mit Kuhmilch zu verzichten“, verrät Timm Golüke. „Schließlich ist die Verbindung von Kuhmilch und Akne wissenschaftlich bestätigt.“ Was Sie stattdessen auf Ihren Speise- und Cremeplan setzen sollten ist Zink. Das wirkt entzündungshemmend und steckt nicht umsonst in vielen Spezialisten gegen Pickel – aber eben auch in Paranüssen, Sonnenblumenkernen oder Haferflocken. 

Appetit auf neue Pflege mit Superfoods bekommen? Wir haben das beste Beauty-Menü für Sie zusammengestellt:

Weitere Artikel