Pflege
Fertigung bei Rivoli
© Vedran Galijas

Rivoli Genève: Ein Besuch im Forschungslabor

Warum die eigene Gesichtshaut oftmals älter ist als man selbst, haben wir beim Blick hinter die Kulissen erfahren. YBPN zu Besuch im Schweizer Forschungslabor.

Rivoli Genève

  • Rivoli ist vegane Schweizer Hochleistungskosmetik
  • Eine intelligente Pflege gegen Hautalterung
  • Schützt und stärkt die Hautbarriere gegen äußere Einflüsse
  • Gibt der Haut das, was sie braucht
  • Für sichtbare Ergebnisse
  • Zertifiziert von der Vegan Society

Schon bei der Ankunft weiß ich – hier bin ich goldrichtig. Denn für Besucher der Forschungszentrale von Rivoli Genève im schweizerischen Emmental gilt höchste Sicherheitsstufe:

Hygiene wird hier großgeschrieben und so nimmt mir die freundliche Dame am Empfang Jacke und Tasche ab. Schmuck und Uhr lege ich separat auf ein kleines Tablett. „Bekommen Sie beim Verlassen des Gebäudes zurück“, klärt mich die Empfangsdame auf. Ich unterschreibe brav die Vereinbarung.

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Rivoli Le Visage Crème de Jour Jeunesse

Hier im Emmental, in der Forschungszentrale von Rivoli, treffe ich den Inhaber Peter Schweikert und erfahre, was hinter hochwertigster, biotechnologischer Schweizer Kosmetik steckt und warum 30 nicht gleich 30 ist.

Die Geschichte von Rivoli

Entstanden ist Rivoli aus der Idee zweier Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der eine Wissenschaftler, der andere ein Finanz-Profi.

Aber genau darin liegt das Geheimnis: Sie sind eine perfekte Ergänzung, eine Symbiose aus unterschiedlichen Wissensbereichen, die sich zusammentun, um Anti-Aging Kosmetik neu zu erfinden.

„Wir sind wie eine Person, aber mit zwei Köpfen“, sagt Herr Schweikert, der Finanz-Profi, über die Beziehung zu seinem Bruder.

Als im Jahr 2000 sein Telefon klingelte und er den Hörer abnahm, ahnte Peter Schweikert noch nicht, dass der Anruf seines Bruders Kuno etwas vollkommen Neues in sein Leben bringen würde.

Der Biochemiker und der Finanzexperte kauften kurzerhand ein Kosmetikunternehmen, krempelten es um, entwickelten neue Rezepturen und brachten schließlich ein Produkt auf den Markt, das es in sich hatte.

Die Haut einer 30-Jährigen kann anspruchsvoller sein als die Haut einer 50-Jährigen!

Peter Schweikert, Inhaber Rivoli Genève

Hochwirksame Kosmetik aus der Schweiz

Rivoli ist Schweizer Hochleistungs-Kosmetik, wie man es von Produkten des 4 Millionen Einwohner Landes stets gewohnt ist. Denn „made in Switzerland" ist ein weltweites Gütesiegel.

Rivoli ist nicht nur intelligent – die Schweizer Kosmetiklinie denkt mit, wenn es um die Ansprüche der Haut geht.

Angereichert mit hochwirksamen Pflegestoffen wie Hyaluronsäure, Vitamine und Peptide in hoher Konzentration, schafft es Rivoli, die Haut zu regenerieren und aufzubauen. Denn Rivoli gibt der Haut das, was sie braucht. Oder umgekehrt: Unsere Haut nimmt sich die Bausteine aus der Pflege, die sie tatsächlich benötigt.

Pflege
Rivoli Le Visage Tonique Relaxant
Pflege
Rivoli L'Eau de Jour Brume Hydra-Protectrice Anti-Âge

Rivoli: 30 ist nicht gleich 30

Aus diesem Grund wird man bei den Schweizern eine nach Altersklassen aufgeteilte Anti-Aging Pflegelinie vergeblich suchen. „Die Haut einer 30-Jährigen kann unter bestimmten Umständen viel anspruchsvoller sein, als die Haut einer 50-Jährigen“, so Peter Schweikert.

„Durch schlechte Ernährungsgewohnheiten, negative Umwelteinflüsse und die stetige Arbeit am Computer kann eine jüngere Haut deutlich schneller an Elastizität verlieren, als die Haut einer 50-jährigen, die auf dem Land lebt und keinem Blaulicht ausgesetzt ist“, so der Schweizer. „Das macht eine Klassifizierung quasi überflüssig."

Ich denke an meinen Alltag, an die morgendliche Strecke mit dem Rad, gefährlich nah an einer 6-spurigen Straße mitten in Berlin. Ich denke an die Autoabgase, an das Blaulicht meines Computers und an mein Handy, dass mich zugegebenermaßen auch spät abends noch freudig anstrahlt.

Rivoli ist intelligente Schönheitspflege

Kuno Schweikert forscht seit Jahrzehnten in der Kosmetikindustrie, sein Wissen und die Erfahrung fließen sprichwörtlich in die Produkte von Rivoli ein. Herausgekommen ist eine exklusive Anti-Aging Pflegeserie mit höchstmöglicher Wirksamkeit. 

Das Ziel: Dem Zahn der Zeit entgegenzuwirken und auf einzigartige Weise unter Kontrolle zu halten.

Damit läutet Rivoli eine neue Ära ein – die der intelligenten Schönheitspflege. Denn Rivoli ist „La Beauté Intelligente".

Und nicht nur das: Rivoli ist eine wirkungsvolle und klinisch bewiesene Alternative zu invasiven Behandlungen, wie zum Beispiel Kollagen- oder Hyaluronsäureinjektionen.

Biotechnologische Kosmetik: Hygiene hat erste Priorität

Wir treffen Herrn Schweikert in der Forschungszentrale, idyllisch gelegen im beschaulichen Sumiswald in der Schweiz. Hier werden neue Formulierungen entwickelt, produziert und abgefüllt. 

Wir wollten wissen: Kann pflegende Kosmetik tatsächlich mehr als nur Feuchtigkeit spenden? Können Pflegeprodukte gar die Hautflora positiv beeinflussen und womöglich den Hautalterungsprozess aufhalten?

© Rivoli

Rivoli gehört zu den wenigen Kosmetikunternehmen, die ihre Produkte nicht nur selbst entwickeln, sondern den gesamten Prozess kontrollieren. Eine Seltenheit.

Jeder einzelne Schritt wird hier im Emmental durchgeführt – von der Forschung, dem Anmischen der Texturen, bis hin zur Abfüllung der Produkte.

All diese Schritte werden uns im Labor und in der Produktion gezeigt. Auch hier gilt: Hygiene hat oberste Priorität. Gründliches Händewaschen vor der Besichtigung ist Pflicht!

Auch der obligatorische weiße Kittel mit Haube und Schuhüberzügen gehören dazu. „Handys haben mehr Bakterien auf der Oberfläche als öffentliche Toiletten“, klärt mich der Betriebsleiter Gregor Roth lachend auf und freut sich über meinen Gesichtsausdruck.

Behälter im Forschungslabor bei Rivoli
Blitzeblank: In den Behältern werden hochwertige Cremes von Rivoli angemischt© Vedran Galijas

Blick hinter die Kulissen: bei Rivoli in der Produktion

In den heiligen Hallen stehen riesige Bottiche, deren Fassungsvermögen beeindruckend ist. Hier werden die Pflegeprodukte gemischt und angerührt. Beim Blick in die Tiefe der runden Behälter darf nicht gesprochen werden, um eine etwaige Tröpfchenübertragung zu vermeiden.

Die Sauberkeit in den Hallen sticht sofort ins Auge. Um die hohen Richtlinien einhalten zu können, arbeiten hier in den Laboren nur Lebensmitteltechniker, denn die sind mit den Hygienestandards bestens vertraut.

© Rivoli

„Qualität steht über allem", so Gregor Roth. „Durch unsere Aufbereitungsanlage hat unser Wasser eine höhere Qualität als vorgeschrieben – wir arbeiten hier also in jeglicher Hinsicht über Standard."

Und da dies auch andere Luxus-Kosmetikmarken wissen, produziert Rivoli unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit auch Anti-Aging Pflege für andere namhafte Labels.

Hier in den Produktionshallen können 1.200 Tuben und Tiegel pro Stunde mit feinster Schweizer Kosmetik abgefüllt werden.

Um diese Zahlen stets einhalten zu können, werden die Prozesse laufend optimiert. Wie das geht? Dank zufriedener Mitarbeiter, die aktiv mitgestalten und ihre Ideen einbringen.

© Rivoli

Stets im Mittelpunkt: die Optimierung durch Mitarbeiter

Denn wer hat bessere Optimierungsansätze als jemand, der in der Produktion selbst am Band steht? So werden Gelder bei Rivoli lieber in Mitarbeiter investiert, als in teure Berater oder Marketingbudgets.

Und tatsächlich ist das Miteinander bei Rivoli nicht nur äußerst herzlich, sondern ganz und gar familiär. Ein „Salut" als Begrüßung untereinander höre ich pro Minute bestimmt drei Mal.

Das Pflänzchen Rivoli wird sprichwörtlich permanent gegossen, entwickelt und verbessert", so der Betriebsleiter Gregor Roth.

Zu Besuch im Forschungslabor
Der Betriebsleiter erklärt unserer Redakteurin Birgit Brycz den Ablauf© Vedran Galijas

Im Interview: Peter Schweikert – Inhaber Rivoli Genève

Herr Schweikert, was kann eine intelligente Kosmetik, was andere nicht können?

Intelligente Kosmetik wie Rivoli gibt der Haut die Möglichkeit, so viele Wirkstoffe aufzunehmen, wie sie tatsächlich braucht. Bei jeder Anwendung werden die Inhaltsstoffe in optimaler Konzentration eingesetzt. Möglich machen dies die einzelnen Bausteine, die in unserer Kosmetik enthalten sind.“

Und weiter: „Es gibt nicht nur junge und alte Haut – sondern auch gestresste Haut, je nach aktuellen Lebensumständen. Jemand, der die Nacht durchgemacht hat, muss der Haut mehr zufügen als jemand, der erholt mit viel Schlaf aus dem Urlaub kommt. Auch hier zeigt sich: eine Alterskategorisierung ist wenig sinnvoll.

Stichwort Falten vorbeugen: Welchen Tipp haben Sie hier?

Schützen Sie Ihre Haut vor äußeren Einflüssen, die sich schädlich auf die Haut auswirken, wie Mikropartikel durch Umweltverschmutzung oder blaues Licht von Computern und Handys.

Stärken Sie Ihre Haut durch die richtigen Produkte, so dass sich die Haut wieder selbst schützen kann. Diese Funktion hat unsere Haut verlernt“.

„Wichtig ist, das Mikrobiom zu schützen, denn das ist die erste Hautbarriere. Wenn diese nicht in gutem Zustand ist, kommen schädliche Stoffe in die Haut. Und das gilt es zu verhindern, um die Hautalterung aufzuhalten."

Was ist ein Mikrobiom genau?

„Als Mikrobiom bezeichnet man die oberste Bakterienschicht auf unserer Haut. Es ist kaum zu glauben, aber die millionenfachen Bakterien auf unserer Haut sind grundlegend für eine gesunde, schöne Haut verantwortlich. Dieses Ökosystem funktioniert wie ein natürliches Schutzschild. Und es gilt, dieses natürliche Schutzschild, das Mikrobiom unserer Haut, zu unterstützen. Tatsächlich hat es lange gedauert, bis man das entdeckt hat."

Wie viele Produkte umfasst das Sortiment?

„Wir haben ca. 20 Produkte für Gesicht und Körper. Leider wird die Körperhaut oftmals vernachlässigt, denn Duschen trocknet die Haut aus und beschädigt das Mikrobiom. Dies gilt es mit einer Körpermilch wieder auszugleichen. Haut stärken gilt auch für den Körper!"

Abfüllen der Gesichtspflege
Abfüllen der Gesichtscremes: Bei Rivoli wird auf Konservierungsstoffe weitestgehend verzichtet. © Vedran Galijas

Wofür steht made in Switzerland?

„Made in Switzerland ist ein Gütesiegel – und dennoch ist es nochmal verschärft worden: Laut Gesetz sollten sogar die Rohstoffe allesamt aus der Schweiz stammen. Das dies natürlich nicht möglich ist, lässt sich am Beispiel Schweizer Schokolade gut verdeutlichen. Oder haben Sie schon mal Kakaobäume in der Schweiz gesehen?

Nun wurde das Gesetz je nach Sektor etwas aufgelockert. Im Kosmetikbereich müssen 60% der Wertschöpfung – sowie die Abfüllung – in der Schweiz erfolgen.“

Wie viele Mitarbeiter arbeiten bei Rivoli in Sumiswald?

„Wir haben hier 200 Mitarbeiter von der Entwicklung, über Qualitätskontrolle bis hin zur Produktion. Dabei ist jeder Mitarbeiter gleich wichtig, denn es geht nichts ohne den anderen."

Mitarbeiterinnen bei Rivoli
Mitarbeiterinnen in der Produktion bei Rivoli© Vedran Galijas

Es hält sich hartnäckig die These, dass Cremes nicht tief genug in die Haut eindringen können. Was sagen Sie dazu?

„Das ist tatsächlich so. Auch wenn Kosmetik heute mehr und mehr invasiv ist, so darf sie eine bestimmte Tiefe gar nicht überschreiten – dann wäre es Dermatologie."

Muss eine Creme denn tief eindringen, um etwas zu bewirken?

„Das muss sie nicht, denn es gilt, die Hautbarriere zu stärken. Die Hautstruktur kann auch verbessert werden, wenn nur die ersten Hautschichten erreicht werden. Hier gibt es genügend Spielraum, ohne dass eine Creme in das Blutsystem eindringt.

Von daher wird die Forschung rund um das Mikrobiom immer wichtiger, um die Haut erstens zu stärken und zweitens zu schützen. Dies alles passiert nur oberflächlich."

Wenn man den Alterungsprozess zwar nicht stoppen kann, kann ich ihn zumindest verlangsamen?

„Ja, ganz bestimmt. Es ist bewiesen, dass man den Prozess mit den richtigen Produkten sogar deutlich verlangsamen kann, in dem man die Haut so stimuliert, dass sie sich wieder wie eine junge Haut verhält."

Inwieweit spielt Veranlagung eine Rolle?

„Die Erbanlagen spielen ebenso eine Rolle beim Alterungsprozess wie die externen Faktoren (wie Umweltverschmutzung) und die Ernährung. Der ganze Prozess ist sehr komplex und es spielen viele Faktoren eine Rolle. Welche Gewichtung die Veranlagung allerdings genau hat, ist noch nicht ganz erforscht."

„Wichtig ist, sich zu schützen, die Einflüsse von außen werden immer stärker. Ihre morgendliche Radtour zur Arbeit an einer 6-spurigen Straße ist gewiss nicht förderlich für Ihre Haut (lacht). Unsere Mitarbeiterinnen hier in Sumiswald in der Schweiz haben mit Sicherheit eine bessere Hautbeschaffenheit als Sie als Großstädterin."

Woran erkenne ich, was die richtige Pflege für mich ist?

„(Vieles ist Marketing und) aus meiner Sicht braucht es keine Analyse, um festzustellen, ob Sie eine Mischhaut haben. Wir haben mit unserer intelligenten Gesichtspflege einen ganz anderen Weg gefunden, denn wir bauen die Haut auf, damit sie wieder gesund wird. Und die Haut nimmt sich die Bestandteile, die sie für ihre Arbeit braucht. Das Schützen der Haut ist und bleibt die Nr. 1 Regel."

Fertigung bei Rivoli
Laufband in der Fertigung bei Rivoli© Vedran Galijas

Braucht es eine Tages- und Nachtpflege?

„Nicht unbedingt, allerdings ist eine Nachtpflege reichhaltiger, sie arbeitet mehr in der Tiefe und ist für den Regenerationsprozess zuständig. Nachtpflege hat einen großen Vorteil – sie hat in der Nacht genug Zeit, sich der Reparatur zu widmen."

Braucht man eine spezielle Augenpflege?

„Eine Augenpflege ist spezifischer auf die dünne Haut rund um die Augen abgestimmt, denn dort befinden sich kaum Talgdrüsen. So hat eine Augenpflege andere Wirkstoffe."

Sollte ich besser langfristig bei einem Produkt bleiben?

„Wenn Sie durch unsere intelligente Kosmetik die ersten Resultate sehen, werden Sie definitiv langfristig bei dem Produkt bleiben (lacht). Und Resultate sieht man natürlich nicht von heute auf morgen  es braucht eine gewisse Zeit, bis die Hautbarriere aufgebaut und gestärkt ist."

Wir danken Ihnen recht herzlich für das Interview, Herr Schweikert!

Sie möchten mehr über Rivoli erfahren? Dann schauen Sie einfach in einer unserer 1.100 Parfümerien vorbei und lassen Sie sich Rivoli zeigen!

Das Team von Rivoli in der Produktion
Famiienfoto: Hier bei Rivoli dürfen alle aufs Bild. Selbst ich als Besucher© Vedran Galijas
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