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Angeschmiert! Sonnencreme ist im Sommer unverzichtbar

Hallo Sonnenschein: Unser YBPN-Sonnenschutz-Guide verrät alles rund um die besten Produkte, SPF und Co. Ihre Haut wird es Ihnen danken!

Dass UV-Schutz wichtig für die Gesundheit ist, dürfte selbst dem größten Eincreme-Muffel bekannt sein. Schließlich schützt der richtige LSF nicht nur vor Hautkrebs, er ist auch das beste Anti-Aging-Mittel überhaupt. Ärgern Sie sich trotzdem jedes Jahr aufs Neue über schmerzhaften Sonnenbrand? Dann haben Sie eventuell zum falschen Produkt gegriffen oder schlichtweg zu wenig verwendet. Denn Sonnencreme allein bietet noch keinen zuverlässigen Schutz, ebenso wichtig ist die richtige Anwendung. Damit Sie diesen Sommer garantiert ganz ohne UV-Schäden überstehen, haben wir die wichtigsten Fakten für Sie zusammengefasst. Nur eincremen müssen Sie sich noch selbst.

Neue Sonnencremes: Wasser- und schweißfest!

Fun in the sun: Wasser- und Sportfans aufgepasst! Neue intelligente Sonnenschutzmittel erhöhen ihren Lichtschutzfaktor beim Kontakt mit Wasser. Grund dafür ist ein Ionic-Mineral-Sensor, der dafür sorgt, dass sich negativ geladene Ionen der UV-Filter und die positiv geladenen Ionen in Wasser und Schweiß auf der Haut miteinander verbinden.

Erfolgsrezept für sicheren Sonnenschutz

Vier Esslöffel Sonnencreme für den ganzen Körper werden für einen optimalen Abschirmdienst benötigt. Eine 200-ml-Tube Sonnenschutzmittel (pro Person!) sollte also nach einer Woche aufgebraucht sein.

UV-Schutz fürs Haar

Klar, die Kopfhaut ist in Sachen Sonnenschutz eine Problemzone. Ein Sonnenhut ist hier definitiv die stylishste und sicherste Lösung. Die Alternative: ein spezielles Sonnenschutzmittel für das Haar! Dieses ummantelt nicht nur die Haarfasern und schützt so vor Feuchtigkeitsverlust, es eignet sich natürlich auch ideal, um die Kopfhaut auf Knopfdruck vor der Strahlung zu schützen.

Richtig rechnen: Sonnenschutz-Formel

Welchen Lichtschutzfaktor Sie benötigen, bestimmt die Eigenschutzzeit Ihrer Haut. Sind Sie sehr blass und werden eher rot als braun? Dann sollten Sie nie länger als zehn Minuten ohne Schutz in der Sonne verbringen. Wessen Haut von Natur aus dunkel ist, hält es bis zu 30 Minuten ohne Schutzmaßnahme aus. Kleiner Mathe-Test gefällig? So einfach geht’s: Multiplizieren Sie den Lichtschutzfaktor Ihrer Creme mit dieser Eigenschutzzeit. Das Ergebnis ist die Zeit, die Sie sorglos in der Sonne verbringen können.Ein Beispiel: LSF 50 x 10 Minuten = 500 Minuten Sonnenzeit.

Allzeit bereit für die Sonne

Sie glauben, Schatten bietet sicheren Schutz vor bösen UV-Strahlen? Falsch gedacht! Tatsächlich werden 85 Prozent der Strahlung von Wasser, Gras und Gebäuden reflektiert und kommen so auch noch an schattigen Plätzen an. Auch hier ist Eincremen ein Muss! Für den Gang durch die City sollten Sie Ihren Sonnenschutz außerdem mithilfe eines Puders mit integriertem LSF versiegeln.

Im Test: Das Einmaleins der Texturen 

Die vielen verschiedenen Texturen von Sonnencremes können überfordern – welches Produkt passt also zu Ihnen? Generell gilt: Eine Milch hat im Gegensatz zur Sonnencreme einen höheren Wasser- als Fettanteil. Sie lässt sich gut verteilen und zieht schnell ein. Sprays sind ideal, um auch schwierige Partien zu erreichen. Wer im Gesicht zu öliger Haut neigt, ist mit leichten, mattierenden Gel-Texturen gut beraten. Probieren Sie einfach aus!

Sonne bitte! Aber: Rechtzeitig eincremen!

Vor allem chemische Filter wirken nicht sofort und brauchen etwas Vorlaufzeit, bis sie ihre Wirkung entfalten. In der Sonne selbst gilt: Alle zwei Stunden nachcremen, wer stark schwitzt sogar alle 30 Minuten. Nach dem Planschen im Wasser bitte sofort wieder zur Sonnencreme-Tube greifen.

Mineralischer vs. chemischer UV-Schutz

Sonnencremes mit mineralischem Filter funktionieren wie eine Art Schutzschild. Kleine Partikel aus Titanoxid oder Zink legen sich auf die Haut und streuen und reflektieren die Strahlung. Sie sind auch für Allergiker gut geeignet. Mineralische Filter wirken übrigens sofort. Chemische Filter absorbieren UV-Strahlen und wandeln sie auf der Haut in andere Energieformen wie Wärme um. Damit kann die Strahlung dem Gewebe nicht mehr so viel Schaden zufügen. Anders als mineralische Filter hinterlässt synthetischer Sonnenschutz keinen weißlichen Film auf der Haut.

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