Pflege
Eine Frau riecht an einer Sonnenblume
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Pfote hoch: Alles über vegane Kosmetik

Sie wollen nicht nur tierfrei essen, sondern auch cremen? YBPN zeigt vegane Beauty-Alternativen – und verrät, wie Sie tierversuchsfreie Kosmetik erkennen!

Ob im Restaurant oder im Supermarkt: An dem Wort vegan führt aktuell kein Weg vorbei. Schließlich setzen sich immer mehr Menschen mit dem Verzicht auf Fleisch auseinander. Während viele bei einem veganen Lifestyle aber in erster Linie an Lebensmittel denken, findet auch bei der Kosmetik ein Umdenken statt – weg von tierischen Inhaltsstoffen und vor allem weg von Tierversuchen.

Vegane Kosmetik bedeutet keinesfalls Verzicht. Immer mehr Beauty-Labels springen auf den Zug auf und entwickeln Produkte, die nicht nur die Tierwelt erfreuen, sondern auch den Kunden. Das Naturkosmetiklabel Annemarie Börlind zum Beispiel produziert nicht nur konsequent in Deutschland, das im Schwarzwald ansässige Unternehmen setzt auch überwiegend auf vegetarische beziehungsweise vegane Inhaltsstoffe.

Auch die Pflege von Ahava ist bei der Tierrechtsorganisation PETA als rein vegan eingetragen. Und falls Sie fürchten, man könne mit veganer oder Bio-Kosmetik nicht trendy sein, sollten Sie mal einen Blick auf die leuchtenden Nagellackfarben von Kure Bazaar werfen. Diese werden unter anderem aus Mais, Kartoffeln oder Baumwolle hergestellt und sind komplett vegan!

So erkennen Sie vegane Kosmetik 

Zugegeben, der undurchsichtige Dschungel an Inhaltsstoffen macht es Verbrauchern nicht leicht, den Überblick zu behalten. Naturkosmetik ist zum Beispiel nicht automatisch vegan. Bei zertifizierter Naturkosmetik ist zwar vorgeschrieben, dass keine Produkte von toten Tieren benutzt, oder Wirbeltiere für das Produkt getötet werden dürfen. Allerdings können in den Produkten Wollwachs, Honig- oder Bienenwachs enthalten sein – die kommen oft in Lippenstiften zum Einsatz. Andersherum ist vegane Kosmetik auch nicht automatisch Naturkosmetik. Häufig werden tierische Produkte nämlich durch chemische anstelle von pflanzlichen Alternativen ersetzt. 

Um zu überprüfen, ob Ihr Lieblingsprodukt wirklich vegan ist, helfen deshalb Siegel auf den Tuben und Tiegeln weiter. Komplett vegane Kosmetik ist etwa mit der Veganblume gekennzeichnet. Schmückt sich Ihre Creme mit diesem Siegel, können Sie sicher sein, dass hier keinerlei tierische Bestandteile, keine tierischen Nebenprodukte oder aus Tieren gewonnene Rohstoffe enthalten sind. Darüber hinaus dürfen auch während der Produktion keine tierischen Materialien benutzt werden – auf Tierversuche wird ebenfalls strikt verzichtet.

Apropos: Sicher ist Ihnen beim Stöbern im Beauty-Regal auch schon das kleine Häschen-Logo auf einigen Produkten aufgefallen. Dieses steht für eine Herstellung und Entwicklung ohne Tierversuche. Vegane Naturkosmetik trägt neben der Veganblume auch ein BDIH oder NaTrue Siegel. 

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