Welche Mascara passt zu mir? Der große Wimperntusche-Test
Volumen, Länge oder Curl? Unser Mascara-Test zeigt dir, welche Wimperntusche zu deinem Typ, deinen Wimpern und deinem Lifestyle passt.
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Mascara ist das eine Make-up-Produkt, das kaum jemand im Beautycase missen möchte – und doch steht man oft ratlos vor dem Regal: Tubing, Volumizing, Fiber, Clean Beauty.
Welche Wimperntusche passt wirklich zu mir?
Die Antwort darauf ist nicht ganz banal, denn sie hängt nicht nur vom gewünschten Look ab. Wimpernstruktur, Tragekomfort, Kontaktlinsen, Inhaltsstoffe – all das spielt eine Rolle.
Wir haben die wichtigsten Kriterien zusammengestellt, damit du beim nächsten Mascara-Kauf direkt weißt, wonach du suchst.
Worauf kommt es bei der Wahl der besten Wimperntusche an?
Die beste Mascara ist die, die zu deinen Wimpern, deinem Hauttyp und deiner Beauty-Routine passt – nicht die mit den meisten Sternchen im Test.
Wer feine, kurze Wimpern hat, braucht eine andere Formel als jemand mit dichten, langen Wimpern. Wer Kontaktlinsen trägt oder zu tränenden Augen neigt, sollte andere Prioritäten setzen als jemand mit robusten Augen und festem Lid-Halt.
Beim Mascara-Test lohnt es sich, auf drei Dinge zu achten: die Formel (Volumen, Länge, Curl, Tubing), die Bürste (zylindrisch, kegelförmig, gebogen) und die Inhaltsstoffe.
Wer diese drei Faktoren im Blick hat, findet schneller die Wimperntusche, die wirklich hält, was sie verspricht – statt abends mit Panda-Augen dazustehen.
Tubing Mascara: Wann ist dieser Trend ideal für dich?
Tubing Mascara ist eines der spannendsten Konzepte der letzten Jahre – und das nicht ohne Grund.
Statt sich klassisch in die Wimpern einzulagern, legt diese Formel winzige Röhrchen (englisch: tubes) um jede einzelne Wimper. Das Ergebnis: außergewöhnlich ausdauernder Halt, kaum Abschmieren, keine Panda-Augen – selbst bei Hitze, Feuchtigkeit oder tränenreichen Momenten.
Besonders praktisch: Tubing Mascara lässt sich mit lauwarmem Wasser rückstandslos entfernen. Kein aggressives Reiben, kein Augen-Stress. Das macht sie zur idealen Wahl für alle, die empfindliche Augen haben, Kontaktlinsen tragen oder einfach eine unkomplizierte Abendroutine bevorzugen.
Welche Mascara passt zu mir bei kurzen oder feinen Wimpern?
Kurze oder feine Wimpern brauchen eine Mascara, die verlängert und definiert, ohne zu verklumpen.
Lengthening-Formeln mit dünner, präziser Bürste sind hier die erste Wahl – sie erfassen auch kleine Wimpernhärchen am inneren und äußeren Lidrand und verleihen dem Blick Tiefe.
Fiber-Mascaras sind ebenfalls eine Option: Winzige Fasern haften an den Wimpernspitzen und verlängern optisch.
Wer feinen Wimpern zusätzlich Volumen geben möchte, greift zu einer Kombiformel mit leichtem Volumeneffekt – aber Achtung: Zu viel Pigmentmasse kann feine Wimpern beschweren und zum Abknicken bringen.
Lieber mehrere dünne Schichten auftragen als eine dicke.
Welche Mascara ist die beste für empfindliche Augen und Kontaktlinsenträger?
Mascara für empfindliche Augen ist kein Nischenthema – wer gereizte Augen, Allergien oder Kontaktlinsen kennt, weiß, wie unangenehm die falsche Formel sein kann.
Wichtig: Ophthalmologisch getestete Mascaras, die ohne Duftstoffe, Parabene und reizende Konservierungsstoffe auskommen. Der Begriff "hypoallergen" ist zwar nicht standardisiert, kann aber ein erster Hinweis sein.
Kontaktlinsenträgerinnen profitieren besonders von Tubing-Formeln, da sich die Röhrchen-Rückstände nicht als Partikel lösen.
Außerdem gilt: wasserfeste Mascara klingt verlockend, ist für empfindliche Augen aber oft zu stark – das Abschminken erfordert mehr Druck und Reibung, was Reizungen fördern kann.
Eine langanhaltende, aber wasserbasierte Formel ist in den meisten Fällen die schonendere Wahl.
Mascara Bürsten: Welcher Unterschied sorgt für den perfekten Look?
Die Bürste macht mindestens die Hälfte des Ergebnisses aus – das unterschätzen viele.
Zylindrische Bürsten mit dichten Borsten erzeugen maximales Volumen und sind ideal für alle, die einen dramatischen Look mögen.
Kegelförmige oder schmale Bürsten hingegen eignen sich perfekt, um auch die äußersten Wimpernhärchen zu erfassen und präzise zu definieren.
Gebogene Bürsten passen sich der natürlichen Lidkontur an und erzeugen einen schönen Curl, ohne dass man zusätzlich zur Wimpernzange greift.
Silikonbürsten mit einzelnen Noppen trennen die Wimpern besonders fein und verhindern Verklumpen – gut für alle, die einen natürlichen, definierten Look bevorzugen.
Mascara richtig auftragen: Wie vermeidest du Verkleben und Panda-Augen?
Mascara richtig auftragen ist eine kleine Kunst, die sich lohnt zu lernen.
Grundregel Nummer eins: Nicht pumpen. Das Rein-und-Raus-Pumpen des Applikators drückt Luft ins Fläschchen, trocknet die Formel aus und fördert Bakterienwachstum.
Stattdessen: die Bürste kreisförmig im Fläschchen drehen, dann entnehmen.
Für maximalen Effekt die Bürste an der Wimpernwurzel ansetzen und in einer leicht zickzackförmigen Bewegung nach oben führen.
So werden die Wimpern gleichmäßig beschichtet und gleichzeitig leicht nach oben gebogen.
Wer Panda-Augen vermeiden möchte, trägt erst eine dünne Schicht auf, lässt sie kurz antrocknen, bevor die zweite folgt.
Puder unter dem Auge VOR dem Auftragen dr Mascar als Schutzschicht ist ein bewährter Profi-Trick. Noch weitere Experten-Tipps zum Mascara auftragen seht ihr im Instagram-Post von Make-up Artist Katie Jane Hughes.
Braune Mascara oder farbige Highlights: Welcher Farbtyp bist du?
Schwarz ist Standard – aber nicht für jeden der beste Wahl.
Braune Mascara wirkt weicher und natürlicher, besonders bei hellem Teint und hellen Haaren. Sie öffnet den Blick, ohne ihn zu dominant zu machen. Auch für das tägliche Büro-Make-up ist Braun oft die elegantere Option.
Wer mutig ist, kann natürlich auch zu farbigen Mascaras greifen: Blau, Violett oder Grün setzen Akzente und spielen mit dem Farbton der Iris.
Als Single-Statement-Produkt, kombiniert mit einem sonst cleanen Gesicht, ist das ein echter Blickfang.
Coloured Mascara ist kein Nischen-Experiment mehr – die Runway-Looks der letzten Saisons haben sie längst in den Mainstream gebracht.