Pflege
Mann cremt sich das Gesicht ein
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Diese Hautprobleme braucht kein Mann

Spannungsgefühle, Unreinheiten oder Rötungen? Keine Panik: Männer, die wissen, mit welchem Hautproblem sie es zu tun haben, bekommen diese schnell wieder in den Griff.

Bis zu 30 Prozent aller Männer leiden des Öfteren an irritierter Haut. Weil sich mit fahler Haut, die auch noch spannt und gestresst aussieht, nun wirklich keine Preise gewinnen lassen, verschaffen wir Abhilfe: YBPN erklärt, welche Symptome auf welches Hautproblem hinweisen und wie Sie dieses um Handumdrehen beheben können.

Spannende Zeiten: Trockener als gewohnt

Die Anzeichen:
Die Haut fühlt sich irgendwie zu "eng" an, wirkt rau, gestresst und energielos.

Die Erklärung:
Normalerweise bildet die oberste Hautschicht aus Hornzellen, Wasser und Lipiden (also Fetten) eine zuverlässige Barriere gegen Umwelteinflüsse aller Art. Klimastress (Wind, Kälte, UV-Strahlung), zu häufiges Waschen und Duschen plündern jedoch ihre Fettreserven. Die Haut kann die Feuchtigkeit nicht mehr so gut festhalten und wird trockener. Bleibt ihr SOS-Ruf unbeantwortet, fängt sie irgendwann an zu spannen und zu jucken.

Die Lösung:
Die Haut braucht – zumindest vorübergehend – die Unterstützung einer Repair-Creme mit hautidentischen Inhaltsstoffen wie Urea, Ceramiden und Cholesterol, die die Schutzbarriere der Haut wieder ins Lot bringen (zum Beispiel "ProBalance" von Dado Sens, "24h Anti-Wrinkle Comfort Cream Vita Mineral for Men" von Declaré).

Für sensible Haut: "ProBalance Beruhigende Gesichtscreme", by Dado Sans© PR

Cool bleiben: Hautrötungen nach der Rasur

Das Hautbild:
Nach der Rasur ist die Haut gerötet und brennt. Manchmal bildet sich Stunden später eine Art Ausschlag. Mit jeder Rasur gerät die Haut tiefer in die Krise.

Die Erklärung:
Rasurbrand entsteht durch winzige Schnittverletzungen in der Haut. Dazu kommt, dass vereinzelte Stoppeln nach der Rasur unter der Hautoberfläche schief einwachsen und sich entzünden können.  

Die Lösung:
Um die Haut optimal auf die Rasur vorzubreiten, müssen Staub und Keime mit viel warmem Wasser von der Haut gespült werden. Nassrasierer sollten den Rasierschaum etwa zwei Minuten lang einwirken lassen, damit die Barthaare weicher werden und sich aufrichten können. Bei der Trockenrasur übernimmt ein Pre-Shave-Öl den Job. Ein alkoholfreies Aftershave  sorgt dafür, dass winzige Schnittwunden schneller heilen und die Rasur spurlos an der Haut vorbeigeht (zum Beispiel "Razor Burn Relief Ultra" von LAB Series).

Beruhigt nach der Rasur: "Razor Burn Relief Ultra", von LAB Series© PR

Unerklärliche Ausbrüche: Pickel und Mitesser

Die Anzeichen:
Kleine weiße oder schwarze Punkte unter der Haut, entzündete rote Flecken und Pickel sind klare Hinweis auf unreine Haut.

Die Erklärung:
Durch eine hormonell bedingte erhöhte Talgproduktion neigen viele Männer von vornherein zu stärker verhornter Haut und verstopften Poren. Aber nicht immer sind die Gene schuld. Tauchen Pickel wie aus dem Nichts auf, liegt die Ursache meist woanders: Ein durchfeiertes Wochenende, Stress im Job oder ein plötzlicher Klimawechsel können die körpereigene Botenstoffe so beeinflussen, dass die Talgdrüsen in die Überproduktion gehen.

Die Lösung:
Um vereinzelte Pickel in den Griff zu bekommen, reinigen und schrubben viele Männer vorsichtshalber das ganze Gesicht und erreichen das genaue Gegenteil: Die Haut wehrt sich gegen die übertriebene Entfettung, indem sie noch mehr Fett produziert. Einzelne Pickel deshalb lieber gezielt mit Spezialprodukten auf Salizylsäure-Basis behandeln (zum Beispiel "Ultra Stick Purifying Care" von Annemarie Börlind). Wird der Teint großflächiger von Mitessern und Unreinheiten belagert, ist eine konsequente, milde Reinigung der erste Schritt zu einem klaren Hautbild. Eine wöchentliche Peelingmaske befreit die Poren von überflüssigen Verhornungen, damit der Talg entweichen kann. Danach beruhigt eine reine Feuchtigkeitspflege die Haut, reguliert die Talgproduktion und beugt neuen Irritationen vor.

Kaschiert Unreinheiten: "Ultra Stick Purifying Care", by Annemarie Börlind© PR