Make-up
Kosmetikerin mit einer Kundin
© JGI/Jamie Grill/Getty Images

Kosmetikerin werden – der Weg ins Handwerk der Schönheit

Pflegen, schminken und frisieren. Wer das schon als Kind gern mochte, für den ist Kosmetikerin ein echter Traumjob mit vielen Perspektiven. Wir zeigen Ihnen Wege in die Beauty-Branche.

Die Beauty-Branche boomt, Wellness und Wohlbefinden sind angesagt. Die kosmetische Auszeit beim Beauty-Profi hat Hochkonjunktur, denn die Menschen wollen jünger aussehen.

Wer den Weg von der Azubine zur Gesellin und weiter zur Meisterin schafft, muss sich um die berufliche, erfolgreiche Zukunft keine Sorgen machen. Auch an einer privaten Kosmetikerschule kann man sich ausbilden lassen.

Wir erklären, wie die Ausbildung zur Kosmetikerin verläuft, welche Karrierechancen es gibt und was echte Profis mitbringen müssen – für „Mein schönstes Ich!"

Kosmetiker sind Profis in Sachen Aussehen und Wohlbefinden

Haut reinigen, Maske auflegen und Make-up auftragen ist längst nicht alles, was eine professionelle Kosmetikerin draufhat und während ihrer Ausbildung lernt.

Das Tagesgeschäft der Wohlfühl-Manager ist ein sehr vielfältiges. So verschieden die Kunden, so verschieden auch deren Bedürfnisse, Anforderungen und individuelle Behandlung. Und davon gibt es zahlreiche, die erst einmal erlernt werden müssen. Ganz zu schweigen von den jeweils passenden Pflegeprodukten, beziehungsweise den zahlreichen Wirk- und Inhaltsstoffen.

Jobs einer Kosmetikerin: Behandlungen, Dekoration, Massagen & Co.

Kosmetische Behandlungen gibt es von Kopf bis Fuß für Körper und Geist. Eine echte Kosmetikerin kennt und kann sie alle. Gesichts- und Kopfmassage, Gesichtspackungen, Peelings mit und ohne Fruchtsäure sowie Masken – und zwar für jeden Hauttyp.

Auch mit Maniküre, Pediküre und Fußpflege kennt sich eine Kosmetikerin bestens aus, dazu gehört auch die Fußreflexzonenmassage.

Epilation und Depilation, die chemische und mechanische Haarentfernung, zählen zu den Kompetenzen ebenso wie die dekorative und apparative Kosmetik von Microneedling bis Mikrodermabrasion und Ultraschall.

Und Massage ist nicht gleich Massage. Wer professionelle Kosmetikerin ist, kann Lymphdrainage, Aromaölmassage, Klangschalenmassage und Hot-Stone-Massage. Starke Hände und Ausdauer sind daher wichtige Voraussetzungen für diesen Traumjob.

Ausbildung Kosmetikerin: Erlernen eines Handwerks

Sinn für Ästhetik, Freude an der Kundenkommunikation, ein einfühlsames Händchen für Menschen und ein Auge für den richtigen Stil im richtigen Moment – soviel zu den Soft Skills, die die angehende Kosmetikerin mitbringen sollte.

Gleichermaßen braucht sie Durchblick in Biologie und Chemie (also auch entsprechend gute Schulnoten).

Wer die Ausbildung des Handwerksberufs Kosmetikerin erfolgreich abgeschlossen hat, sorgt anschließend für das gepflegte Äußere und insbesondere für die gelungene Entspannung von unzähligen Menschen. Das ist eine recht große Verantwortung in unserer immer schnelllebigeren Zeit und zunehmenden Leistungsgesellschaft. 

Haut, Ästhetik, Wirkung – die Ausbildung zur Kosmetikerin / zum Kosmetiker

Vorab gut zu wissen: Der Beruf der Kosmetikerin, beziehungsweise des Kosmetikers ist in Deutschland staatlich anerkannt und staatlich geprüft. Zum qualifizierten Job führen vier Ausbildungswege: 

  1. die dreijährige duale Ausbildung in einem Beauty-Salon, Kosmetikstudio oder bei einem Friseur parallel zur Berufsschule – mit dem IHK Abschluss Kosmetiker/in.
  2. die ebenfalls theoretische und praktische Ausbildung an Schulen, IHK oder Handelskammer
  3. die theoretische und praktische Ausbildung an einer Privatschule für Kosmetik. Hier variiert die Ausbildungslänge von Schule zu Schule. Obendrein muss der/die Azubi/ne das Schulgeld selbst aufbringen und zahlen. Hier prüft der Bundesverband Kosmetik und Fußpflegebetriebe Deutschlands e.V.
  4. das reguläre Hochschulstudium mit Studiengang Kosmetologie und Hochschulabschluss Kosmetologe/in sowie Diplomabschluss Kosmetiker/in. Ein solches Studium gilt es ebenfalls mit eigenen Mitteln zu finanzieren. 

Die Karriere als Kosmetikerin

Die Schönheitshandwerker arbeiten nicht nur in Studios, sondern auch in Hotels, Wellnessbereichen, in Friseursalons und Parfümerien, in Hautarztpraxen und Kurorten.

Eine tolle Option ist der Meistertitel. Kosmetikmeisterinnen starten ihr eigenes Unternehmen – vielleicht irgendwann sogar mit einer eigenen Pflegeproduktserie.

Qualifizierten Kosmetikerinnen stehen in der Beauty-Branche viele Karriere-Türen offen. Wer den Einstieg sucht oder noch etwas Orientierung braucht, sollte sich direkt auf dem YBPN-Jobportal umschauen oder einen Blick auf die YBPN-Parfümerien werfen.