Blaue Magie: Wie Delphine Jelk Guerlains L’Heure Bleue neu erzählt

Schwebend zwischen Tag und Nacht: Eine Duftikone von 1912 kehrt zurück, mit eigens entwickelter Iris-Tinktur, ozonischer Frische und viel Blau statt Rosa. Ein Interview mit der Parfümeurin.

von YBPN-Redaktion

17. September 2026

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Frau hält den blauen Flakon Guerlain L'Heure Bleue ans Gesicht, umgeben von Irisblüten vor Dämmerhimmel

© Guerlain

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1912 übersetzte Jacques Guerlain einen flüchtigen Moment zum ersten Mal in ein Parfum: jene blaue Stunde, in der der Tag schon vergangen ist und die Nacht noch nicht begonnen hat. Mehr als hundert Jahre später nimmt Delphine Jelk, Creative Director of Fragrances bei Guerlain, genau diese Emotion wieder auf. Im Zentrum ihrer Interpretation steht die Iris, für die eigens eine neue Tinktur entwickelt wurde, dazu ein ozonischer Akkord, der kühlen Himmel auf warme Haut treffen lässt. 

Ein Gespräch über Geduld, kostbare Rohstoffe und die Freiheit der blauen Stunde.

Werdegang: von der Mode zur Parfümerie

Können Sie sich kurz vorstellen und uns etwas über Ihren Werdegang in der Parfümerie erzählen?

Ich bin Parfümeurin bei Maison Guerlain und Creative Director of Fragrances.

Mein Weg begann jedoch nicht unmittelbar mit der Parfümerie. Zunächst studierte ich Design und Mode an der ESMOD in Paris. Schon sehr früh verspürte ich das Bedürfnis, Materialien, Texturen und Sinneseindrücke miteinander zu verbinden… und ganz natürlich wurden Düfte dabei zu einem unverzichtbaren Bestandteil.

Ein einzelner Rohstoff – eine grüne Note, die an frisch gemähtes Gras erinnerte – war für mich eine wahre Offenbarung. Von diesem Moment an wusste ich, dass ich Parfümeurin werden wollte. Ich trat dem Grasse Institute of Perfumery bei und arbeitete anschließend bei Drom Fragrances, bevor ich zu Guerlain kam – einem Haus, mit dem ich seit fast zwanzig Jahren in einem kreativen Dialog stehe.

Wann sind Sie zu Maison Guerlain gekommen und wie verlief Ihr Weg innerhalb des Hauses?

Meine Zusammenarbeit mit Guerlain begann 2007 mit einer Kreation, die inzwischen ikonischen Status erreicht hat: La Petite Robe Noire.

Vor zwölf Jahren trat ich offiziell in das Haus ein. 2014 wurde ich zur Hausparfümeurin ernannt, später übernahm ich zusätzlich die Funktion der Creative Director of Fragrances.

Mein Weg hat sich im Laufe der Zeit entwickelt – durch den kontinuierlichen Dialog und das tiefe Eintauchen in das Erbe von Guerlain. Vor allem aber war es für mich ein sehr intuitiver Weg, nahezu selbstverständlich: Ich war dazu bestimmt, für dieses Haus zu arbeiten – und umgekehrt. Guerlain lehrt Geduld, Präzision, Nuancierung und auch die Fähigkeit, Dinge mit Abstand zu betrachten.

Creative Director of Fragrances: die Guerlinade bewahren und weiterentwickeln

Was umfasst heute Ihre Rolle als Creative Director of Fragrances?

Meine Aufgabe ist zugleich kreativ, künstlerisch und technisch.

Ich wache über die Kontinuität der olfaktorischen Signatur von Guerlain und lasse sie gleichzeitig weiterentwickeln. Es geht natürlich darum, Düfte zu kreieren, aber ebenso darum, einen Stil, eine Vision und eine Emotion weiterzugeben.

Ich arbeite an Duftkompositionen, Rohstoffen und ihrem Storytelling, stets geleitet von einer zentralen Frage: Respektiert diese Kreation die Seele des Hauses und trägt sie sie zugleich in unsere Zeit?

Auch das ist für mich ein sehr intuitiver Prozess. Die Rohstoffe spielen dabei eine zentrale Rolle, insbesondere ihre Herkunft sowie ihre sorgfältige Auswahl.

Was macht Ihrer Meinung nach die olfaktorische Signatur von Guerlain aus?

Eine kraftvolle Signatur, die auf sechs emblematischen Rohstoffen beruht: Bergamotte, Rose, Jasmin, Iris, Tonkabohne und Vanille.

Hinzu kommen eine ausgeprägte Sillage sowie das Gefühl einer umhüllenden Wärme. Diese Signatur trägt einen Namen: die Guerlinade.

Der kreative Ansatz: Emotion als Ausgangspunkt jeder Kreation

Wie würden Sie Ihren persönlichen Ansatz bei der Kreation eines Parfums beschreiben?

Alles beginnt mit einer Emotion, aus der Inspiration entsteht. Ich erzähle mir Geschichten, die ich anschließend in einen Duft übersetze.

Es kann ein Gefühl sein, ein Bild oder ein ganz bestimmter Moment. Danach lasse ich mich von den Rohstoffen leiten. Ich liebe das unbeschriebene Blatt – durch zahlreiche Versuche jene vorgestellte Emotion wiederzufinden und eine neue Harmonie zu erschaffen, die Freude und Verlangen hervorruft.

Was bedeutet es Ihnen heute, Düfte für das Haus zu kreieren?

Es ist eine immense Freude und zugleich eine große Verantwortung.

Für Guerlain zu kreieren bedeutet, mit mehr als zwei Jahrhunderten Geschichte und visionären Parfümeuren in einen Dialog zu treten. Meine Aufgabe besteht darin, den Stil des Hauses neu zu interpretieren, dessen Kern seit jeher Kühnheit, Kreativität und Schönheit ist.

Wie erleben Sie als Parfümeurin diese kreative und symbolische Verantwortung?

Ich empfinde sie als etwas ganz Natürliches – und als großes Glück.

Ich kreiere für Frauen, und ich bin selbst eine Frau. Das verändert zwangsläufig die Perspektive. Historisch gesehen wurden viele Damendüfte von Männern entworfen – häufig geprägt von einer idealisierten, fantasievollen Vorstellung von Sinnlichkeit.

Mein Ansatz ist ein anderer: authentischer, intimer und nuancierter.

Ich möchte eine Weiblichkeit zum Ausdruck bringen, die frei, facettenreich und authentisch ist.

Die Inspiration zu L’Heure Bleue: der Moment zwischen Tag und Nacht

Was war Ihre Inspiration für diese neue Kreation, L’Heure Bleue?

Der Impressionismus war eine wichtige Inspirationsquelle für meine Kreation. Vor allem aber inspirierte mich der Impressionismus als Ausdruck von Romantik, Poesie und Sinnlichkeit – ein Gedanke, der bereits in Jacques Guerlains L’Heure Bleue präsent war.

L’Heure Bleue ist auch jener Augenblick, in dem der Tag beinahe vergangen ist und die Nacht noch nicht begonnen hat – die blaue Stunde.

Es ist ein schwebender Moment, ein Übergang, ein Wechsel von einem Zustand in den nächsten. Die vertraute Helligkeit des Tages schwindet, während die Dunkelheit der Nacht noch nicht vollständig eingesetzt hat. Konturen verschwimmen, Farben werden weicher – alles taucht in Blau.

Es ist ein Moment voller Frische und Gänsehaut, der sich im Duft durch eine ozonische Note ausdrückt.

Hinzu kommt die Idee des Aufbruchs: Das unbeschriebene Blatt der Nacht eröffnet eine neue Freiheit. Plötzlich scheint alles möglich.

Der Tag steht für Verpflichtungen, die Nacht für die Freiheit, die Person zu sein, die man sein möchte, und das Leben nach den eigenen Vorstellungen zu leben.

Wie spiegelt die Emotion der „blauen Stunde“ unsere heutige Zeit wider?

Ich glaube, dass wir heute ein starkes Bedürfnis verspüren, uns wieder mit dem zu verbinden, was uns guttut.

Wenn wir nach dieser Verbindung suchen, denken wir häufig zuerst an die Erde. Doch der Himmel besitzt eine ebenso große Kraft. Er prägt unser Leben, unser Wohlbefinden und unsere Emotionen. Die Farbe des Himmels beeinflusst unmittelbar unseren inneren Zustand, und Blau steht für Ruhe und Gelassenheit.

Sich die Zeit zu nehmen, diese Übergangsmomente bewusst wahrzunehmen, die Schönheit des Himmels zu betrachten, verbindet uns wieder mit etwas Größerem.

L’Heure Bleue ist die Begegnung zweier gegensätzlicher Welten, die in genau diesem Augenblick eins werden. Ein Moment der Anmut, beinahe magisch, der zur Kontemplation einlädt.

Warum haben Sie sich entschieden, sowohl die Emotion als auch die Formel neu zu interpretieren?

Für mich war es essenziell, die Arbeit von Jacques Guerlain zu respektieren und ihr eng verbunden zu bleiben. Andernfalls hätte ich verleugnet, was er geschaffen hat.

Gleichzeitig habe ich sie mit meiner eigenen Sensibilität, meiner eigenen Emotionalität und der heutigen Palette an Rohstoffen interpretiert. Es handelt sich nicht um eine Kopie, sondern um eine zeitgenössische Interpretation derselben Emotion.

Wenn ich von Emotion spreche, meine ich sowohl das Gefühl, das der Duft L’Heure Bleue in mir auslöst, als auch das Empfinden, das dieser besondere Moment hervorruft. Diese beiden Emotionen begegnen sich.

Die Iris: Herzstück der Komposition und emblematischer Guerlain-Rohstoff

Die Iris steht im Mittelpunkt dieser Kreation. Was bedeutet sie für Sie?

Die Iris ist ein Rohstoff, den ich von Herzen liebe.

Sie erinnert mich an Pudrigkeit, an Make-up, an die Wangen einer Mutter oder Großmutter – an etwas zutiefst Intimes und Emotionales.

Sie ist außerdem außergewöhnlich kostbar: Es dauert sechs Jahre, bis sie gewonnen werden kann. Bei Guerlain besitzt die Iris einen emblematischen Stellenwert. Sie gehört zur Guerlinade und verleiht den Düften des Hauses jene umhüllende, pudrige Sinnlichkeit, die sie so charakteristisch macht.

Warum haben Sie eigens für dieses Parfum eine Iris-Tinktur entwickelt?

Die Iris-Tinktur gehört zum historischen Know-how von Guerlain, und ich wollte diese Tradition wieder aufleben lassen.

Was ich an einer Tinktur liebe, ist zum einen ihr natürlicher Herstellungsprozess und zum anderen – aus olfaktorischer Sicht – ihre besondere Fülle und unmittelbare Frische. Die Iris entfaltet sich bereits in den Kopfnoten und entwickelt auf der Haut nach und nach ihre zahlreichen Facetten.

Bei Guerlain verfügen wir über ein einzigartiges Savoir-faire in der Herstellung eigener Tinkturen. Das ist ein unschätzbarer Vorteil.

Können Sie uns mehr über diesen Prozess erzählen? Was genau umfasst er?

Bei der Tinkturherstellung wird ein natürlicher Rohstoff in Alkohol mazeriert, um seine gesamte olfaktorische Vielfalt zu extrahieren. Es handelt sich um eine traditionelle Technik, die das Haus seit nahezu 200 Jahren beherrscht – insbesondere durch seine berühmte Vanille-Tinktur aus Madagaskar.

Für L’Heure Bleue wollte ich unserer Rohstoffpalette eine neue Nuance hinzufügen – etwas Lebendigeres, Strahlenderes. Die Iris ist bei Guerlain ein emblematischer Rohstoff, zentral für die Guerlinade und eng mit der Geschichte dieses Duftes verbunden. Doch als Tinktur verarbeitet, eröffnet sie eine andere Ausdrucksform: luftiger, diffuser und unmittelbarer.

Dafür haben wir umfangreiche Forschungsarbeit geleistet. Zunächst ging es darum, die passenden Rhizome auszuwählen – den unterirdischen Teil der Iris, in dem sich ihr Duft konzentriert. Die Qualität, nach der wir suchten, fanden wir schließlich in Italien, einem außergewöhnlichen Terroir für dieses „blaue Gold“ der Parfümerie.

Anschließend verfeinerten wir den gesamten Prozess: die Dauer der Mazeration, die Proportionen und die einzelnen Handgriffe. Drei Jahre waren notwendig, um die richtige Balance zu erreichen. Dabei arbeitete ich eng mit den Teams der Manufaktur in Orphin zusammen, die das Savoir-faire von Guerlain bis heute bewahren.

Drei Jahre Entwicklung: Geduld als Handwerk

Was haben Sie diese drei Jahre Entwicklungszeit gelehrt?

Die Parfümerie ist eine Schule der Leidenschaft, der Geduld und der Ausdauer.

Man kann keine Parfümeurin und kein Parfümeur sein, ohne Zeit zu akzeptieren. Den Rohstoff zu respektieren, die richtige Balance zu finden, die Dosierung und die ideale Mazerationsdauer zu bestimmen – all das braucht Zeit.

Es ist ein Forschungsprozess – manchmal meditativ, oft anspruchsvoll, aber immer faszinierend.

Worin besteht der olfaktorische Unterschied zwischen einer Iris-Tinktur und Irisbutter?

Die Tinktur ist deutlich flüchtiger und wirkt als Kopfnote.

Sie verleiht Frische, Leichtigkeit und eine zusätzliche Seele, die den gesamten Duft umhüllt. Irisbutter hingegen ist dichter und entfaltet sich vor allem im Herzen der Komposition.

Der ozonische Akkord: „Himmel auf der Haut“

Wie haben Sie den ozonischen Akkord und dieses Gefühl eines „Himmels auf der Haut“ geschaffen?

Durch den Einsatz zeitgenössischer Duftstoffe – insbesondere Cascalone, das an frische Luft erinnert.

So kann ich das Gefühl reiner Luft, von Atem und blauem Himmel übersetzen und es der warmen Sinnlichkeit der Haut gegenüberstellen. Diese Spannung zwischen kühler Frische und warmer Haut macht den Charakter des Duftes aus.

Wie bringen Sie Kraft und Intimität in Einklang?

Durch Nuancen.

Es ist ein feines Gleichgewicht zwischen einer starken olfaktorischen Identität und einer sanften Berührung. Wie bei einem impressionistischen Gemälde: Es besitzt eine starke Präsenz, ohne jemals zu überwältigen. Genau das ist für mich das Wesen eines Guerlain-Duftes.

Vanille und Ambroxan spielen eine Schlüsselrolle in der Sillage. Warum?

Ihre Verbindung ist unwiderstehlich.

Ambroxan verleiht eine hautähnliche, fast salzige Sinnlichkeit, die die Süße der Vanille ausbalanciert. Gemeinsam erzeugen sie den Eindruck sonnengewärmter Haut – geschlechtsneutral und universell.

Darin spiegelt sich ein Gedanke wider, der mir besonders am Herzen liegt: Blau für Mädchen – als Symbol einer freien und authentischen Weiblichkeit.

Hommage an ein Monument: Erbe und zeitgenössische Interpretation

L’Heure Bleue ist ein Monument der Parfümerie. Wie sind Sie emotional an die Arbeit an einem solchen Meisterwerk herangegangen?

Anstelle von einer Neuinterpretation spreche ich lieber von einer Hommage. Auch hier gilt: Es handelt sich nicht um eine Replik, sondern um eine zeitgenössische Interpretation derselben Emotion.

Ich ließ mich davon inspirieren, wie Jacques Guerlains L’Heure Bleue interpretiert hat – mit seinem ausgesprochen impressionistischen Ansatz. Für mich ist es ein Pastell-Duft, ein Duft der Unschärfe. Es gibt keine harten Kontraste oder klaren Trennlinien; alles lebt von Abstufungen und feinen Nuancen.

Was mich an L’Heure Bleue am meisten berührt, ist seine Zärtlichkeit. Ich finde sie in der Iris, im Marshmallow- und Orangenblütenakkord wieder. Genau diese Emotion wollte ich bewahren und für unsere Zeit neu interpretieren.

Heute steht mir eine Palette an Rohstoffen zur Verfügung, die Jacques xx nicht kannte – insbesondere ozonische Noten, die an frische Luft und den Duft des Himmels erinnern. Diese luftige Frische wollte ich hinzufügen, ohne die ursprüngliche Seele des Duftes zu verändern.

Sie sprechen von einem Dialog zwischen Pioniergeist und dem Respekt vor dem Erbe des Hauses. Wo liegt das Gleichgewicht?

In der Seele.

Es geht darum, die ursprüngliche Intention zu bewahren und sie zugleich mit zeitgenössischen Materialien, einer heutigen Sensibilität und neuen Emotionen auszudrücken. Die Seele bewahren – den Atem erneuern.

Welche Leitfrage stand am Anfang dieser Kreation?

Wie würde L’Heure Bleue heute aussehen?

Diese Frage hat den gesamten Schaffensprozess begleitet.

Ich erzählte mir die Geschichte jenes besonderen Augenblicks, in dem der Tag bereits vergangen ist und die Nacht noch nicht begonnen hat – ein Moment des Übergangs, des Aufbruchs und der Freiheit.

Der Tag steht für Verpflichtungen. Die Nacht eröffnet neue Freiheit.

Dieser Moment ist sanft, intim, poetisch und beinahe unwirklich. Genau diese Emotion hat mich geleitet – ebenso wie die Idee des Kontrasts: zwischen Wärme und Frische, zwischen der Sinnlichkeit des Duftes auf der Haut und der kühlen Luft, die einen Schauer hervorruft.

Ein Schauer – zugleich atmosphärisch und emotional: das Kribbeln der Freiheit und unendlicher Möglichkeiten.

Weiblichkeit und die Farbe Blau: eine Einladung an die Frauen von heute

Wie unterscheidet sich Ihre Vorstellung von Weiblichkeit als Parfümeurin?

Ich möchte eine echte, keine idealisierte Weiblichkeit zum Ausdruck bringen.

Ich kenne Frauen, weil ich selbst eine Frau bin. Deshalb kreiere ich mit einem Gefühl von Wahrhaftigkeit und Nähe. Eine Weiblichkeit, die zugleich sanft und stark ist, voller Kontraste und nichts zu beweisen hat.

Dieser Duft ist weder ein Ausruf noch ein Manifest. Er ist ein Atemzug.

Blau ersetzt hier Rosa. Wofür steht diese Farbe?

Ich wollte einen Duft kreieren, der blau riecht – das erschien mir ganz selbstverständlich.

Blau ist die Farbe des Himmels, der Gelassenheit und des Vertrauens. Sie beruhigt und eröffnet Raum für Träume.

Zugleich ist Blau eine universelle, geschlechtsneutrale Farbe. Sie steht für eine nuancierte, freie und authentische Weiblichkeit.

Wenn L’Heure Bleue eine Einladung an die Frauen von heute wäre – was würde sie sagen?

Lebe das Leben in seiner ganzen Fülle.

Dieser Übergangsmoment schenkt eine ungeheure Freiheit: die Freiheit, keine Kompromisse einzugehen, etwas zu wagen und mutig zu sein.

Es ist nicht immer leicht, ganz man selbst zu sein.

L’Heure Bleue ist jener feine Atemzug, der uns daran erinnert, dass alles möglich ist – in diesem schwebenden Moment, wenn der Tag sanft in die Nacht übergeht.

Wie sich diese blaue Stunde auf deiner Haut anfühlt, findest du am besten selbst heraus: Das Eau de Parfum L’Heure Bleue von Guerlain bekommst du in den YBPN Parfümerien, gemeinsam mit einer Beratung, die dich durch die gesamte Guerlinade führt. Vorbeischauen, aufsprühen, einatmen.

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