Editors Choice: Comeback von 2016

Social Media lässt das Jahr 2016 wieder aufleben. Welche Beauty-Trends und welches Makeup 2016 heute überraschend modern wirken.

von Marlene Burba

17. Februar 2026

Frau mit roten Lippen und Bun

IStock / ValuaVitaly

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Corona war noch “nur” eine Biermarke, KI vor allem ein Zukunftsszenario aus Filmen – und das größte Beauty-Problem ein perfekter Lidstrich. 

Das Jahr 2016 fühlt sich heute fast schon unschuldig an. Vielleicht ist genau das der Grund, warum wir uns gerade so stark in diese Zeit zurücksehnen. 

Für Social Media kramen wir aktuell alte Bilder aus dieser Zeit hervor, Looks von damals tauchen wieder in unseren Feeds auf – und plötzlich wirkt Makeup 2016 nicht überholt, sondern vertraut. Grund genug, sich die Trends von damals genauer anzuschauen. 

Vielleicht können wir zumindest beautytechnisch das Jahr 2016 ins heute ein wenig zurückholen. 

2016 Trend: Contouring

Makeup 2016 war ohne Contouring undenkbar. Wangenknochen, Nase, Kieferlinie – alles wurde präzise modelliert. 

Heute darfst Du es entspannter angehen. Der Look ist geblieben, die Technik hat sich verändert. Statt harter Linien setzt Du auf cremige Texturen, die sich mit Deiner Haut verbinden. Das Ergebnis wirkt natürlicher, aber nicht weniger definiert. 

Ein erwachsenes Update eines echten Klassikers.

Die Krone aller Frisuren: der Messy Bun 

Kaum eine Frisur steht so sehr für das Jahr 2016 wie der Messy Bun. 

Lässig hochgesteckt, ein paar Strähnen bewusst herausfallend, nie ganz perfekt – und genau deshalb so beliebt. Der Messy Bun war mehr als nur eine Frisur, er war ein Statement. 

Vor allem für Mütter wurde er zur stillen Krone des Alltags: schnell gemacht, praktisch und trotzdem schön. 

Hier ein wundervolles Beispiel aus dem Jahr 2016: 

 

Eyeliner Trend aus 2016

Ein Look, der für viele untrennbar mit 2016 verbunden ist: der Winged Eyeliner. Großzügig geschwungene Lidstriche, die weit über den äußeren Augenwinkel hinausreichen, sind zurück – selbstbewusst und ausdrucksstark. 

Ob als klassischer, klarer Lidstrich am oberen Wimpernkranz oder als smudgy Variante mit rundherum platziertem, kohleschwarzem Kajal, der an die opulente Ästhetik von Versace erinnert.

Der Unterschied zu Makeup 2016: Der Look darf heute weicher sein. Kleine Unregelmäßigkeiten sind erlaubt, der Eyeliner wirkt weniger streng, dafür persönlicher. Genau das macht ihn wieder tragbar – auch jenseits von Social Media.

2026 vs. 2016: Glow statt Glanz

Highlighter war 2016 ein echtes Statement. Je stärker der Glow, desto besser war es. 

Heute bleibt der Schimmer, aber er wird feiner. 

Statt metallischem Glanz setzt Du auf Lichtreflexe, die Deine Haut lebendig wirken lassen. 

Der Instagram-Glow von damals wird zum subtilen Everyday-Finish – ein weiteres Beispiel dafür, wie der Trend 2016 erwachsen geworden ist.

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