Pflege

Inhaltsstoffe Kosmetik: Do's & Dont's beim Layering

Beim Layering werden verschiedene Pflegeprodukte übereinander aufgetragen, die sich ergänzen sollen. Doch nicht alle harmonieren miteinander. Welche? Wir verraten's!

Asien beschert uns einen neuen Beauty-Trend: der Layering-Hype schwappt gerade zu uns herüber. Dabei geht es darum, verschiedene Pflegeprodukte nacheinander aufzutragen – Schicht für Schicht – um eine optimale Wirkung zu erzielen.

Begonnen wird mit der dreifachen Gesichtsreinigung: erst mit einem Cleansing Oil, dann mit einem sanften Schaum. Es folgen Gesichtswasser, Essenz, Serum, Sheet-Maske, Augencreme und Tages- oder Nachtpflege.

Harmonieren die Inhaltsstoffe der Kosmetik untereinander, kann sich die Wirkung der jeweiligen Produkte sogar intensivieren. Nicht nur in der Anti-Aging-Gesichtspflege ist Layering deshalb auch so gefragt.

Auch bei Hautunreinheiten oder sehr sensibler Haut kann mit Layering viel erreicht werden. Allerdings gilt es dabei, einige Hautpflege-Tipps zu beachten.

Inhaltsstoffe Kosmetik: Was kann man mixen, was nicht?

Produkte wild miteinander zu mischen kann genau das Gegenteil bewirken und die Haut irritieren, statt ihr einen knackig-prallen Glow zu schenken.

Werden Produkte aus einer Linie verwendet, sind die Wirkstoffe in der Kosmetik bereits perfekt aufeinander abgestimmt. So können Toner, Serum, Gesichtscreme und Co. problemlos übereinander „gelayert“ werden. 

Verwenden Sie verschiedene Marken und Produkte für das Schönheits-Layering, gilt es, ein paar Regeln zu beachten.

Wir verraten Ihnen, welche Produkte besser nicht miteinander verwendet werden und welche Pflegetipps wirklich Sinn machen – für „Mein schönstes Ich“! 

Fett- oder und wasserlösliche Inhaltsstoffe in der Kosmetik

Nicht jede Creme kann über einer anderen Creme aufgetragen werden, denn je nach Formulierung kann das Layering-Ergebnis krümelig auf der Haut werden.

Der Grund dafür liegt in der Zusammensetzung. Während reichhaltige Pflegecremes in der Regel fettlöslich sind, basieren leichte Lotionen auf wasserlöslichen Inhaltsstoffen.

So kann es passieren, dass die Cremes zu krümeln beginnen, wenn sie nacheinander aufgetragen werden. Gleiches kann übrigens auch passieren, wenn eine flüssige Foundation über einer silikonhaltigen Creme aufgetragen wird.

Zwar ist das krümelige Ergebnis ärgerlich, da alles abgenommen und wieder von Neuem begonnen werden muss, jedoch ist diese Kombination nicht schädlich für die Haut.

Anti-Aging-Gesichtspflege: Vorsicht bei Vitamin C und Säuren

Anders sieht es bei weiteren Layering-Kombinationen aus. So sollten Produkte mit Säuren wie AHA- oder BHA nicht mit jedem beliebigen Wirkstoff kombiniert werden. Das Motto „viel hilft viel“ kann sich negativ auf den Zustand der Haut auswirken.

Vorsichtiges Handeln ist bei Produkten für unreine Haut geboten: Wird etwa ein Hautpflegeprodukt mit dem Wirkstoff Retinol zusammen mit einer Benzoylperoxid-Salbe verwendet, kann dies die Haut zu stark reizen. Zudem wird vermutet, dass die Wirkstoffe sich gegenseitig in ihrer Wirkung abschwächen.

Ebenfalls sollte Vitamin C nicht wild mit Retinol oder bestimmten Säuren wie Salizyl- oder Glycolsäure vermischt werden, denn der saure pH-Wert von Vitamin C kann zusammen mit der Beauty-Säure zu viel für die Haut sein.

Zudem verändern die Säuren den pH-Wert von Vitamin C und schwächen seine Wirkung als antioxidativer Wirkstoff. Besser verstehen sich zum Beispiel eine Anti-Aging-Pflege mit Glycolsäure und Grüner Tee als Antioxidans.

Fertig gemischte und perfekt aufeinander abgestimmte Produkte können natürlich verwendet werden, solange die eigene Haut nicht sensibel reagiert.

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Inhaltsstoffe Kosmetik: Pflegetipps zu Sonnenschutz und Make-up

Zwar enthalten viele moderne Foundations mittlerweile einen Sonnenschutz, doch vor intensiver UV-Strahlung ist die Haut mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor besser geschützt.

Die Sonnencreme einfach unter der Foundation aufzutragen ist zwar möglich, jedoch vermengen sich dann Make-up und Sonnenschutz, was den Lichtschutz schwächen könnte.

Wird die Sonnencreme nicht solo aufgetragen, sollte sie genügend Zeit bekommen, um sich gut mit der Haut zu verbinden. Zeit sollte man sich fürs Layering ohnehin nehmen, denn jedes Produkt muss gut einwirken können, um seine volle Wirkung zu entfalten.

Seren, Cremes und Co. können problemlos untereinander vermischt werden. Jedoch sollte stets darauf geachtet werden, dass sie zum Hauttyp passen.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, lassen Sie sich von einer YBPN-Beauty-Expertin oder einem Beauty-Experten beraten oder greifen Sie zu einer kompletten Pflege-Serie. Na dann: Happy Layering!

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