Mindful Beauty: Getting ready ohne Anlass
Warum sich nur für andere fertig machen? Wie Mindful Beauty, Slow Living und Selbstfürsorge helfen, sich im Alltag besonders zu fühlen.
von Lena Gutleben
29. März 2026
iStock / Vasyl Dolmatov
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Mindful Beauty
Willkommen bei Mindful Beauty, unserer neuen YBPN Kolumne rund um bewusste Schönheit, Selfcare und Achtsamkeit – und andere inspirierende Gedanken aus unserer YBPN Redaktion!
Was wäre, wenn das Getting ready nicht mehr der stressige Teil des Morgens, sondern der ruhigste Moment des Tages wäre?
Meist machen wir uns zurecht, weil etwas ansteht: ein Termin, ein Treffen mit Freunden oder ein anderer Anlass, der es von uns erwartet. Oftmals verbunden mit Druck, Vergleich und Zeitstress. Der Frühling bietet uns jetzt die Chance eines Neustarts. Uns wieder besonders fühlen und das Wohlbefinden steigern stehen dabei ganz oben auf der Programmkarte.
Raus aus dem Wintermodus – rein ins Slow Living
Nach Monaten voller Kälte, eingekuschelt in unserem warmen Hoodie und Jogginghose, haben wir den Autopiloten auf den Wintermodus geschaltet. Mit dem Frühling kommt jetzt ein neues Tempo, was nicht zwangsläufig schneller bedeutet. Im Gegenteil! Der Übergang raus aus dem Winterschlaf funktioniert am besten, wenn wir auf die Hektik verzichten.
Getting ready darf wieder ein bewusster Moment werden. Keine schnelle Morgenroutine, sondern ein Slow Living Ritual. Kurz pausieren, durchatmen und eine Minute mehr nehmen. Ein leiser, langsamer Start in den wundervollen Frühling und wachen Alltag.
Getting ready ohne Anlass
Der Frühlingsmodus ist jetzt also aktiviert. Aber warum machen wir uns nur zurecht, wenn etwas ansteht? „Einfach so“, weil wir es möchten ist doch Grund genug. Für den nächsten Spaziergang, den Gang zum Supermarkt oder wenn wir nur zuhause bleiben.
Ein Duft, der nach Frühling riecht – ein Outfit, dass sich etwas schicker anfühlt – ein Rouge, das zum Hautton passt. Das Ganze nicht für andere, sondern für uns und das Gefühl sich an einem normalen Tag besonders fühlen zu dürfen.
Und klar, wer sich am wohlsten ungeschminkt, im Lieblings-Pulli und mit ungestylten Haaren fühlt, bleibt genau dabei. Es geht nicht darum aus der Komfort-Zone gedrängt zu werden, sondern darum aus der Bewegung auszubrechen, sich nur für andere fertig zu machen.
Wohlbefinden steigern durch kleine Routinen
Zehn Minuten reichen, um das Getting ready bewusst zu gestalten. Kein großer Aufwand, kein perfektes Styling. Nur ein Mini-Moment, der den Tag besonders starten lässt. Selbst ein Sonntag, an dem es eigentlich nirgendwo hingeht und man sich einfach besonders fühlen möchte.
Ein kleines Extra, um ein bisschen wacher zu sein – ein Fünkchen Frühling im Alltag. Genau solche Slow Living Routinen können das Wohlbefinden steigern. Genau richtig für die aufblühende Saison!