Make-up
Strobing Make-up
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Strobing: Step by Step zu mehr Glow

Der Begriff "Strobing" ist derzeit so in wie ihre prominenten Trägerinnen selbst! Stars wie Kim Kardashian oder Karlie Kloss haben den Trend populär gemacht.

Aber was verbirgt sich eigentlich genau hinter Strobing und was unterscheidet den Make-up Trend vom Contouring? Der Trend Contouring ist ideal, um die Gesichtsform zu optimieren. Mit hellen und dunklen Tönen werden Partien hervorgehoben oder in den Hintergrund gestellt. Beim Strobing geht es darum, bestimmte Gesichtspartien zu highlighten und mit dem richtigen Glow ins perfekte Licht zu rücken.

Wie funktioniert Strobing?

Wird beim Contouring mit hellen und dunklen Farben gleichzeitig gearbeitet, verwendet man beim Strobing hauptsächlich Highlighter-Produkte, die das Gesicht modellieren. Um  dabei optimales Ergebnis zu erzielen, sollte der Highlighter immer eine Nuance heller sein als der natürliche Hautton.

Highlighter richtig einsetzen 

Generell gilt: der Highlighter sollte dort platziert werden, wo das Licht natürlich hinfällt und so den natürlichen Glanz unterstreichen. Er kann auf dem Kinn, oberhalb der Lippenbogens, oberhalb der Wangenknochen, unter der Augenbraue, in der Mitte der Stirn, auf den Schläfen und schließlich noch im inneren Augenwinkel platziert werden.

Wo Sie den Highlighter platzieren, hängt aber  davon ab, welches Ergebnis Sie erzielen möchten: Bei einem breiteren Gesicht sollte der Highlighter auf die Wangenknochen gesetzt werden, bei einem schmaleren Gesicht sollte der Highlighter die Schläfen betonen.

Lumizing Powder von Horst Kirchberger
Bild: Horst Kirchberger

Highlighter in cremiger oder pudriger Konsistenz

Ob Sie sich für die cremige oder pudrige Kosistenz entscheiden, hängt von Ihrem Hauttyp ab und mit welcher Art von Produkte Sie bislang die besten Ergebnisse erzielen. Die pudrige Form sollte mit einem guten Pinsel - nicht zu breit, da das Ergebnis ansonsten verfälscht wird - aufgetragen werden, cremige Produkte können auch mit den Fingern eingepattert werden.

Damit das Gesicht nicht zu rosig wirkt, sollte der ausgewählte Highlighter nicht zu viele Rosa-Pigmente enthalten. Ein Pfirsichton mit subtilen Schiller-Effekt sorgt beispielweise für ein glanzvolles Aussehen, welches auch bei Kunstlicht besonders schön aussieht.