Wie lange ist Sonnencreme haltbar? So erkennst du, ob der Schutz noch wirkt

Kann Sonnencreme eigentlich ablaufen? Wie lange Sonnencreme tatsächlich haltbar ist und wann Du sie unbedingt austauschen solltest!

von Svenja Schaffeld

27. Mai 2026

Beautyfrage

Eine Gruppe von Menschen an einem Strand, dem jungen Mann wird Sonnencreme ins Gesicht getupft

© ohlamour studio / Unsplash+

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Sommer, Sonne, Sonnenschutz – aber wie lange ist Sonnencreme haltbar, wenn die Tube schon eine Weile in der Schublade liegt? 

Wir zeigen dir, woran du eine frische Creme erkennst, wann der UV-Schutz nachlässt und wie du deine Lieblingstube richtig lagerst.

Wie lange ist Sonnencreme haltbar?

Bei der Haltbarkeit von Sonnencreme spielt vor allem eine Frage eine Rolle: Ist die Tube bereits geöffnet oder noch verschlossen? Solange die Sonnencreme ungeöffnet ist, hält sie in der Regel rund 30 Monate – als Orientierung dient dir das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum. 

Sobald du die Tube anbrichst, übernimmt das PAO-Symbol: Ein kleiner, geöffneter Cremetiegel mit einer Angabe wie „12M" verrät dir, wie viele Monate du das Produkt nach dem ersten Öffnen noch verwenden kannst.

Woran erkenne ich, dass meine Sonnencreme abgelaufen ist?

Verlasse dich auf deine Sinne. Riecht die Creme ranzig oder seifig? Hat sich eine wässrige Schicht von der Creme getrennt, flockt sie oder wirkt sie körnig? Auch eine gelbliche Verfärbung ist ein deutliches Warnsignal. 

Trifft eines dieser Merkmale zu, ist deine Sonnencreme abgelaufen – selbst dann, wenn das aufgedruckte Datum noch gar nicht überschritten wurde.

Darf man Sonnencreme vom Vorjahr noch benutzen?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. War deine Sonnencreme vom Vorjahr kühl, dunkel und gut verschlossen gelagert, spricht oft nichts dagegen – vorausgesetzt, Geruch, Farbe und Konsistenz sind in Ordnung. 

Lag die Tube hingegen wochenlang in der prallen Sonne am Strand oder im heißen Handschuhfach, solltest du sie konsequent aussortieren.

Warum sollte man keine abgelaufene Sonnencreme verwenden?

Der Hauptgrund: Die UV-Filter verlieren mit der Zeit an Stabilität. Du cremst dich ein, vertraust auf den Schutz – und holst dir trotzdem einen Sonnenbrand. 

Hinzu kommt: Abgelaufene Sonnencreme kann auch direkt schädlich für die Haut sein, weil sich Konservierungsstoffe abbauen und Keime leichter vermehren. Die möglichen Folgen sind Hautirritationen, Pickel oder allergische Reaktionen.

Ist abgelaufene Sonnencreme krebserregend?

Direkt krebserregend ist eine abgelaufene Creme nach aktuellem Stand der Forschung nicht. Das eigentliche Risiko liegt im fehlenden UV-Schutz – und damit im deutlich erhöhten Hautkrebsrisiko durch ungeschützte Sonneneinstrahlung.

Wie lagert man Sonnencreme richtig, damit sie länger hält?

Bewahre deine Sonnencreme kühl, trocken und vor direkter Sonne geschützt auf – also nicht dauerhaft im Strandkorb oder Handschuhfach. Verschließe die Tube nach jedem Gebrauch sorgfältig und vermeide es, mit sandigen Fingern in den Spender zu greifen.

FAQ: Wie lange ist Sonnencreme haltbar?
  • Das PAO-Symbol zeigt dir an, wie viele Monate die Creme nach dem Öffnen verwendbar ist.

  • In der Regel rund 30 Monate – maßgeblich ist das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum.

  • Reste über den Restmüll entsorgen, leere Tuben gehören in den gelben Sack.

  • Nein, der UV-Schutz nimmt mit der Zeit deutlich ab und kann nicht mehr zuverlässig vor Sonnenbrand schützen.

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