Hoher Blutzucker: Was er mit Deiner Haut macht

Schlechte Haut, übermäßige Talgproduktion, Unreinheiten – hinter manchem Hautproblem steckt mehr als falsches Reinigen. Manchmal ist es der Blutzucker.

von Marlene Burba

01. April 2026

Frau mit einem bunten Lutscher

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Du pflegst Deine Haut liebevoll, verwendest die richtigen Produkte – und trotzdem zeigt der Teint immer wieder Probleme? 

Dann lohnt es sich, mal von innen zu schauen. Denn was wir essen und wie unser Körper Zucker verarbeitet, hat direkten Einfluss auf das größte Organ unseres Körpers: die Haut. 

Hoher Blutzucker hinterlässt dort Spuren – oft subtile, manchmal deutlichere. Wir erklären, was dahintersteckt.

Hoher Blutzucker und schlechte Haut – wie hängt das zusammen?

Wenn wir Kohlenhydrate und Zucker essen, steigt der Blutzuckerspiegel an. Das ist ganz normal. 

Problematisch wird es, wenn dieser Spiegel dauerhaft erhöht bleibt – zum Beispiel durch eine zuckerreiche Ernährung oder bei einer Insulinresistenz. 

Der Körper schüttet dann mehr Insulin aus, und genau das beeinflusst die Haut auf verschiedenen Wegen.

Blutzucker regt die Talgproduktion an

Ein dauerhaft erhöhter Insulinspiegel regt nämlich die Talgdrüsen an – die Talgproduktion steigt. 

Das Ergebnis: glänzende, fettige Haut und verstopfte Poren, die Unreinheiten begünstigen. 

Wer also regelmäßig mit Mitessern oder Pickeln kämpft, sollte den Zusammenhang zwischen Ernährung und Haut nicht unterschätzen.

Glykierung durch zu viel Zucker

Dazu kommt ein weiterer Prozess namens Glykierung bzw Glykation: Zuckermoleküle binden sich an Kollagen- und Elastinfasern im Gewebe und machen diese steif und brüchig. 

Das beschleunigt die Hautalterung – Fältchen entstehen früher, der Teint wirkt matter und fahler.

Talgproduktion, Unreinheiten, Entzündungen – das zeigt die Haut

Schlechte Haut durch hohen Blutzucker kann sich auf verschiedene Weisen äußern:

  • Erhöhte Talgproduktion, führt zu Pickeln und Unreinheiten
  • Entzündliche Prozesse im Körper, durch die sich Rötungen und Reizungen halten
  • Verschlechterte Wundheilung, Pickelnarben und kleine Verletzungen heilen schlechter

Hautbild bei Diabetes

Manchmal spricht die Haut eine deutlichere Sprache. 

Dunkle, samtartige Verfärbungen in den Hals- oder Achselfalten (medizinisch Acanthosis nigricans genannt), trockene, schuppige Bereiche oder Hautveränderungen, die nicht auf normale Pflege ansprechen, können in manchen Fällen auf einen entgleisten Blutzucker hinweisen – und sollten immer ärztlich abgeklärt werden.

So wirkt ein gesunder Blutzucker auf die Haut

Wer seinen Blutzucker durch eine ausgewogene Ernährung stabil hält, tut seiner Haut damit einen riesigen Gefallen. 

Weniger Zuckerpeaks bedeuten: weniger Talgproduktion, weniger Entzündungen, weniger vorzeitige Hautalterung.

Gesunde Ernährung gleich gesunde Haut

Wer seinen Blutzucker durch eine ausgewogene Ernährung stabil hält, tut seiner Haut damit einen riesigen Gefallen. Weniger Zuckerpeaks bedeuten: weniger Talgproduktion, weniger Entzündungen, weniger vorzeitige Hautalterung.

Eine Ernährung, die reich an Ballaststoffen, gesunden Fetten und antioxidativen Lebensmitteln ist:

  • buntes Gemüse
  • Nüsse
  • Hülsenfrüchte
  • hochwertige Öle

unterstützt die Kollagenproduktion und hält die Haut praller und widerstandsfähiger. 

Auch der Griff zu weniger verarbeiteten Kohlenhydraten und weniger Industriezucker kann innerhalb weniger Wochen sichtbare Auswirkungen auf den Teint haben.

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