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10 Tipps für den Sonnenschutz Ihrer Haut

Egal, ob in der Stadt oder am Strand: Auf Sonnenschutz für Ihre Haut sollten Sie nicht verzichten. Sie wird es Ihnen danken!

Die Sonne ist Ihr ständig strahlender Begleiter – am Strand und in den Bergen ebenso wie auf dem Weg zur Arbeit oder beim Shoppen.

Unsere YBPN-Experten beantworten die zehn wichtigsten Fragen zum Thema Haut-Sonnenschutz.

1. Ist täglicher Sonnenschutz für die Haut wirklich wichtig?

Dr. med. Christian Merkel, Dermatologe im Haut- und Laserzentrum an der Oper in München, rät: „Ja, ein täglicher Sonnenschutz für die Haut ist wichtig, weil es dem Teint gleich ist, ob Sie am Strand liegen oder durch die Stadt laufen."

"UV-Schäden sind die häufigste Ursache für frühzeitige Hautschädigungen und Alterungserscheinungen wie Falten und Pigmentstörungen. Wissenschaftler und Dermatologen führen 80 Prozent aller sichtbaren Schäden darauf zurück."

"Wer sich täglich 20 Minuten ungeschützt der Sonne aussetzt, mutet sich 120 Stunden UV-Belastung im Jahr zu. Das verzeiht einem die Haut nicht!

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2. Und wenn man den ganzen Tag im Büro verbringt?

„Die Sonne erwischt Sie auch auf dem Arbeitsweg und in der Mittagspause,“ weiß Esther de Levie, Director Training bei Lancaster.

„Zudem durchdringen UVA-Strahlen, die für die Alterung der Haut verantwortlich sind, auch Fensterglas“, fügt die Expertin hinzu.

„Neueste Forschungen ergaben sogar, dass jede Form von sichtbarem Licht, auch das von Lampen, die Hautalterung stark beschleunigen kann. Momentan untersuchen wir die Auswirkung der Strahlen von Computerbildschirmen, dem sogenannte Blaulicht.“

3. Wie unterscheiden sich Tagescremes mit LSF von Sonnencremes?

Esther de Levie: „Eine Tagescreme mit LSF erfüllt mehrere Aufgaben: schützen, pflegen, reparieren. Die Sonnencreme hingegen erfüllt als Hauptaufgabe den Schutz vor UV-Strahlen, weshalb ihr Schutzfaktor meist stabiler und zuverlässiger ist.“

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4. Genügt es, sich morgens mit einem LSF einzucremen?

Dr. Merkel: „Wenn Sie sich in geschlossenen Räumen aufhalten, hält der Lichtschutz je nach Faktor bis zur Mittagspause oder bis zum Abend. Wenn Sie sich viel im Freien aufhalten, sollten Sie unbedingt regelmäßig nachcremen."

5. Wie hoch muss der Lichtschutzfaktor sein?

„Im Büroalltag bietet schon Faktor 15 sicheren Schutz vor bis zu 93 Prozent der schädlichen Strahlen,“ weiß Dr. Merkel. „Wer im Freien arbeitet, sollte zu Sonnencreme LSF 50 greifen.“

6. Genügt es, nur eine Gesichtscreme mit LSF zu verwenden?

Nein, es müssen alle unbekleideten Körperstellen geschützt werden. Nur eine Sonnencreme für das Gesicht zu verwenden, reicht definitiv nicht aus,“ so Esther de Levie.

Dekolleté und Handrücken werden häufig vergessen – hier zeigen sich Pigmentstörungen besonders schnell. Für diese Partien eignet sich auch ein Sonnenspray. Wichtig: Cremen Sie Ihre Hände auch beim Autofahren ein.“

„Außerdem sollten Sie unbedingt eine Sonnenpflege mit UV-Schutz für Ihre Lippen verwenden,“ fügt Dr. Merkel hinzu. „Das Lippenrot ist sehr lichtempfindlich, weil es nicht wie die Haut über den natürlichen Schutzmechanismus der Pigmentierung verfügt. Deshalb ist der Sonnenschutz bei dieser Hautpartie enorm wichtig.“

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7. Addiert sich der Sonnenschutz für die Haut, wenn man mehrere Produkte aufträgt?

Esther de Levie: „Nein, lieber gleich den höheren Schutzfaktor wählen! Während eines Sonnenbades ist es außerdem wichtig, regelmäßig nachzucremen – das verlängert zwar die Schutzzeit nicht, repariert aber Lücken, die durch Reibung und Schwitzen auf der Haut entstehen.“

8. Produziert der Körper trotz UV-Schutz genügend Vitamin D?

Dr. Merkel: „Wer sich im Alltag regelmäßig maßvoll und geschützt dem Sonnenlicht aussetzt, sollte damit einen ausreichend hohen Vitamin-D-Spiegel haben. Ist dieser dennoch niedrig, empfehle ich eine Substitution durch den Arzt. Auf keinen Fall den Verzicht auf Lichtschutz.“

9. Wie funktionieren UV-Filter?

Physikalische Filter (Zinkoxide, Titaniumdioxide) legen sich wie ein Schirm auf die Haut und reflektieren die Sonnenstrahlen, bevor sie eindringen können. Chemische UV-Filter dringen in die Haut ein und absorbieren hier die Energie der UV-Strahlung“, erklärt Dr. Merkel.

10. Wie wichtig ist ein Infrarot-Schutz?

Esther de Levie: „Die schädigende Wirkung von Infrarotstrahlen ist bewiesen. Sie dringen in die tiefen Hautschichten ein und beeinflussen dort die Zellfunktionen negativ.

Die gute Nachricht: Man kann sich vor ihnen schützen – und zwar mit einer Creme, die mineralische Reflektoren und einen Antioxidantien-Komplex enthält."

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