UV-Index: Was er bedeutet und ab wann du Sonnenschutz brauchst
Sommer, Sonne, Strahlung: Der UV-Index verrät dir, wie intensiv die Sonne gerade wirklich ist und welcher Sonnenschutz jetzt in deine Tasche gehört.
von Svenja Schaffeld
30. Juni 2026
© Pablo Merchán Montes / Unsplash+
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Kurzer Blick in die Wetter-App, und da steht sie: eine kleine Zahl mit großer Wirkung. Der UV-Index taucht im Sommer überall auf - aber auch beim Skifahren in den Bergen. Doch was genau steckt hinter dem Wert, und ab wann solltest du ihn wirklich ernst nehmen?
Was der UV-Index bedeutet und welcher Sonnenschutz bei welchem Wert in deine Tasche gehört, erklären wir dir jetzt.
Wie funktioniert die UV-Index-Skala?
Die UV-Index-Skala reicht von 0 bis 11+ und ist in fünf Gefahrenstufen unterteilt. Für jede Stufe gibt die WHO klare Empfehlungen, welcher Sonnenschutz angesagt ist:
- UV-Index 1 bis 2 (niedrig): geringe Gefährdung. Sonnenschutz ist nicht zwingend nötig, ein leichter LSF ist aber immer eine gute Idee, auch im Winter und gegen Faltenbildung.
- UV-Index 3 bis 5 (mittel): Ab jetzt gilt: Shirt, Sonnenbrille und Sonnencreme gehören zum Pflichtprogramm.
- UV-Index 6 bis 7 (hoch): Mittags lieber in den Schatten, Hut oder Cap tragen, Sonnencreme auftragen und die Augen mit einer Sonnenbrille schützen (nebenbei auch gut gegen Krähenfüßchen).
- UV-Index 8 bis 10 (sehr hoch): Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor plus schützende Kleidung. Die WHO rät zusätzlich, zwischen 11 und 15 Uhr den Aufenthalt im Freien zu vermeiden.
- UV-Index 11+ (extrem): der Extremfall, meist nur in Äquatornähe. Hier heißt es: möglichst drinnen bleiben und maximalen Schutz auftragen.

Ab welchem UV-Index brauchst du Sonnencreme?
Die magische Grenze liegt laut WHO bei einem UV-Index von 3: Ab diesem Wert braucht jeder Hauttyp Schutzmaßnahmen. In Deutschland ist das in der Regel von April bis Oktober der Fall. Ab einem Wert von 8 ist besonderer Schutz Pflicht.
Um auf der sicheren Seite zu sein: Im Sommer stets einen Lichtschutzfaktor 30 auftragen, im Urlaub und in den Bergen lieber LSF 50. Welcher Faktor am besten zu dir passt, liest du in diesem Artikel.
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Wo ist der UV-Index am höchsten?
Wie hoch der UV-Index klettert, hängt vor allem vom Sonnenstand ab: Je näher am Äquator und je steiler die Sonne, desto intensiver die Strahlung. Auch die Höhenlage spielt mit, denn mit jedem Höhenmeter nimmt die UV-Strahlung zu, und Schnee reflektiert bis zu 80 Prozent der Strahlen zusätzlich auf deine Haut.
Der Überblick:
| Region | Typischer UV-Index | Sonnenschutz-Tipp |
|---|---|---|
| Deutschland im Sommer | 7 bis 8 | LSF 30 |
| Deutschland im Winter | 1 bis 2 | leichter LSF fürs Gesicht |
| Alpen & Schnee | 9 bis 11 | LSF 50 plus Sonnenbrille |
| Mallorca & Mittelmeer | 8 bis 9 | LSF 50 |
| Australien | 10 | LSF 50+, Mittagssonne meiden |
| Äquatornähe (Thailand, Florida, Mittelamerika) | 11+ | LSF 50+, Schatten & Kleidung |
Wo findest du den aktuellen UV-Index?
Den aktuellen UV-Index für deinen Standort zeigt dir fast jede Wetter-App direkt an. In Deutschland veröffentlichen außerdem das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und der Deutsche Wetterdienst (DWD) tagesaktuelle Messwerte und Prognosen.
Wichtig zu wissen: Angegeben wird immer der Tageshöchstwert, also die Strahlungsintensität um die Mittagszeit. Kurz checken, eincremen, genießen.
FAQ: Die wichtigsten Fragen zum UV-Index
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Ab einem UV-Index von 3 empfiehlt die WHO Schutzmaßnahmen für alle Hauttypen. Sonnencreme, Sonnenbrille und schützende Kleidung sind ab diesem Wert ratsam.
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Im Hochsommer erreicht der UV-Index in Deutschland Werte von 7 bis 8, in den Alpen auch mehr. Im Winter liegt er meist nur bei 1 bis 2.
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Ja! UV-Strahlung dringt auch durch Wolken. Bestimmte Wolkenformationen können die Strahlung durch Streueffekte sogar verstärken. Verlass dich also lieber auf den UV-Index als auf den Blick zum Himmel.
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Als Faustregel: bis UV-Index 5 mindestens LSF 30, ab UV-Index 6 sowie im Urlaub und in den Bergen LSF 50.