Veganes Kollagen – pralle Haut ohne Tierleid

Kollagen boosten ohne Tierleid? Geht! Hier erfährst Du alles über veganes Kollagen – wie es wirkt, woraus es besteht und worauf Du beim Kauf achten solltest.

von Marlene Burba

08. April 2026

Frau mit süßer Kuh im Arm

iStock / Vasya Nagirnyak

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Zunächst starten wir mit der schlechten Nachricht: Veganes Kollagen existiert so eigentlich nicht – und zwar genauso wenig wie veganes Fleisch. 

Kollagen ist immer tierischen Ursprungs, Punkt. Denn Kollagen ist ein Strukturprotein, das ausschließlich in tierischen Organismen gebildet wird.

Wenn also von veganem Kollagen die Rede ist, sind eigentlich pflanzliche Kollagen-Bausteine gemeint: Aminosäuren, die der Körper braucht, um Kollagen selbst herzustellen. 

Und das ist – gute Nachricht – eine Menge wert.

Woher kommt echtes Kollagen?

Konventionelles Kollagen wird aus tierischen Quellen gewonnen – und die Liste ist lang: 

  • Rinderhäute und -knochen
  • Schweinehaut
  • Hühnerknochen und -knorpel 
  • Fischhäute und -schuppen (das sogenannte Marine-Kollagen)

    Letzteres gilt übrigens als besonders bioverfügbar, also vom Körper besonders gut verwertbar.

Für alle, die Tierleid vermeiden möchten, ist das ein echter Dealbreaker – und genau hier kommen die pflanzlichen Kollagen-Bausteine ins Spiel.

Gibt es veganes Kollagen wirklich?

Produkte, die als "veganes Kollagen" vermarktet werden, enthalten kein echtes Kollagen. Sie liefern stattdessen Nährstoffe, die indirekt die körpereigene Kollagenproduktion ankurbeln können. 

Der Begriff ist also etwas irreführend – aber das Konzept dahinter ist wissenschaftlich sinnvoll.

Wer also nach einem veganen Kollagen-Supplement sucht oder nach Kosmetik mit veganem Kollagen, kauft sich im Grunde ein Rohstoffpaket: alles, was der Körper braucht, um die Produktion selbst anzukurbeln.

Ist veganes Kollagen genauso wirksam wie tierisches?

Ehrliche Antwort: nicht ganz gleichwertig – aber für viele Menschen absolut ausreichend.

Tierisches Kollagen wird als sogenanntes Kollagenhydrolysat eingenommen und enthält bereits zerlegte Kollagenbausteine, die direkt in die Blutbahn gelangen. 

Veganes Kollagen hingegen liefert alle notwendigen Bausteine, die der Körper braucht, um selbst Kollagen herzustellen.

Das ist ein Unterschied im Mechanismus, nicht unbedingt im Ergebnis. Ob vegane Alternativen genauso effektiv sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab – darunter die individuelle Fähigkeit des Körpers, Kollagen zu bilden.

Wer jung ist, gut schläft, wenig Stress hat und sich ausgewogen ernährt, braucht vielleicht gar kein zusätzliches Kollagen. Ab Mitte 30 – wenn die körpereigene Produktion merklich sinkt – kann gezielte Unterstützung sinnvoll sein.

Veganes Kollagen: Hype oder echter Nutzen?

Veganes Kollagen ist – wie tierisches Kollagen auch – kein Wundermittel. Aber auch kein reines Marketing. 

Es ist ein durchdachter Ansatz, den Körper mit dem zu versorgen, was er für die eigene Kollagensynthese braucht. 

Wer tierische Inhaltsstoffe vermeiden möchte, bekommt hier eine solide Alternative. 

Und wer zusätzlich auf Hülsenfrüchte, Zitrusfrüchte und guten Schlaf setzt, tut noch mehr für sein Bindegewebe – ganz ohne Kapsel.

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