Editors Choice: Wellbeing-Tipps für kalte Tage
Wie wir im Winter wieder in Schwung kommen und welche Wellbeeing-Tipps uns eine perfekte Auszeit bescheren.
von Birgit Brycz
17. Januar 2026
© ONOKY - Fabrice LEROUGE / Getty Images
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Für die einen ist der Winter Wohlfühlzeit, für die anderen eine echte Herausforderung. Kälte, wenig Tageslicht, volle Terminkalender: das alles hinterlässt Spuren – auf der Haut, auf der Stimmung und auf dem Energielevel.
Statt radikaler Neujahrsvorsätze setze ich diesen Winter auf realistische Routinen, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen: einfache Wellbeing-Tipps, die beim Wohlfühlen helfen, echte Me-Time ermöglichen und kleine Auszeiten schaffen – ohne zusätzlichen Stress, sondern ganz relaxed.
Damit ich easy peasy durch den Winter komme. Wer kommt mit?
Wellbeing im Winter
Kaum Antrieb, rauszugehen? Verständlich, denn im Winter läuft unser Organismus auf Sparflamme. Das wenige Licht beeinflusst den Hormonhaushalt, trockene Heizungsluft belastet die Haut, Bewegungsmangel macht nicht nur träge, sondern auch noch schlechte Laune. Das Ergebnis: Wir fühlen uns erschöpft und unausgeglichen.
Anpassung ist daher die Devise: Wer im Winter bewusster mit seinen eigenen Ressourcen umgeht, beugt nicht nur Stress vor, sondern steigert langfristig sein Wohlfühlen.
Wie das geht? Hier kommen meine Wellbeeing-Tipps für die Wintersaison.
Auszeiten und Wohlfühl-Routinen
Blasser Teint? Kein Wunder. Denn schöne Haut ist kein Zufall, sondern Strategie – vor allem im Winter. Draußen Kälte, drinnen Heizungsluft – beides entzieht der Haut Feuchtigkeit. Daher gilt: Hier muss gezielte Unterstützung her!
Statt ständig neue Produkte zu testen, lohnt sich ein klarer Fokus: milde Reinigung, reichhaltigere Pflege und konsequenter Schutz. Seren mit Hyaluron, Ceramiden und Niacinamid stärken die Hautbarriere und sorgen für ein frisches Hautbild trotz Minusgraden.
Auch der Körper verdient mehr Aufmerksamkeit. Reichhaltige Bodylotions, sanfte Peelings und regelmäßiges Eincremen nach dem Duschen sind keine Luxusrituale, sondern ein Muss und Teil einer herrlichen Auszeit. Wohlfühlmoment deluxe.
Me-Time im Alltag
Oft scheitert die Me-Time nicht am Willen, sondern an der Umsetzung. Der innere Antrieb fehlt. Doch verhält es sich genauso wie mit dem Sportprogramm: danach fühlt man sich wie neugeboren. Also runter vom Sofa und rein in die Wanne. Auch schon kleine Zeitfenster sind entscheidend für Dein Wohlbefinden.
Das gleiche gilt für morgens: 15 Minuten ohne Handy, dafür mit einer Tasse Tee, einem Matcha oder Cappuccino. Wirkt Wunder.
Ganz neu bei mir im Portfolio: Meditieren. Eine 10-Minuten-Auszeit ist oft mehr Wert als eine Stunde Wellness.
Auch ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause wirkt wie eine Lichttherapie. Fünf Minuten Bewegung, frische Luft, ein kleiner Ortswechsel – all das senkt die Stresshormone, steigert die mentale Klarheit und zahlt langfristig auf die mentale Gesundheit ein.
Wohlfühlen von innen: Ernährung und Schlaf als Beauty-Booster
Strahlende Haut beginnt nicht erst im Badezimmer, sondern in der Küche. Eine gesunde Ernährung unterstützt den Stoffwechsel und das Immunsystem.
Mein Tipp: Proteinreiche Lebensmittel halten lange satt und stabilisieren den Blutzucker – ein wichtiger Faktor für Energie und Stimmung.
Auch Schlaf ist ein oft unterschätzter Beauty-Faktor. Wer abends früher abschaltet, Bildschirme reduziert und feste Schlafzeiten einhält, verbessert nicht nur die Regeneration, sondern auch Hautbild und Konzentration.
Na dann, gute Nacht allerseits und bis morgen – in alter Frische!