Make-up
Frau mit viel Puder auf der Wange
© shutterstock/puhhha

Cakey-Effekt? Nicht mit diesen Beauty-Tipps!

Als cakey wird ein maskenhaft wirkendes Make-up bezeichnet. Damit Ihr Look garantiert nicht cakey wirkt, haben wir praktische und leicht anzuwendende Schminktipps für Sie zusammengestellt!

Der gefürchtete Cakey-Effekt – welcher Beauty-Fan kennt ihn nicht? Make-up Profis wissen genau, worum es sich bei einem Look, der als cakey bezeichnet wird, handelt: um maskenhaft wirkendes Make-up. Man könnte auch einfach sagen: zu viel des Guten und alles andere als natürlich und strahlend. Wenn sich das Make-up dann noch in den Poren oder in feinen Linien absetzt oder gar krümelt, ist der Cakey-Effekt „perfekt“.

Ob bei normaler oder bei problematischer Haut – das Motto beim Schminken sollte lieber nicht „mehr bringt mehr“ lauten. Denn: Zu stark geschminkte Haut lässt Sie unnötig älter erscheinen. Zudem stechen Unreinheiten, Aknemale, Pigmentflecken oder Rötungen erst recht ins Auge, wenn sie extrem mit Foundation und Concealer abgedeckt werden.

Vorteilhafter ist es, immer erst ein wenig Foundation aufzutragen und bei Bedarf Pickelchen oder Augenringe lokal mit Concealer abzudecken. Wir verraten Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie den Cakey-Effekt vermeiden können – für Mein schönstes Ich!

Die Haut mit Feuchtigkeit versorgen

Eine gute Feuchtigkeitspflege ist die Basis eines gelungenen Make-ups. Bei trockener Haut setzt sich die Foundation schnell in den Fältchen und Poren ab oder schuppt sich. Nach der Gesichtsreinigung, zum Beispiel mit einer Reinigungsbürste, die die Haut von Schmutz und Schüppchen gründlich befreit, wird die Gesichtscreme gut in die Haut einmassiert. Zwischen dem Auftragen der Pflegecreme und dem nächsten Schritt sollten mindestens zehn Minuten liegen, damit die Creme gut einziehen kann.

Den passenden Primer auftragen

Im nächsten Schritt wird der passende Primer aufgetragen. Dieser sollte perfekt auf den Hauttyp abgestimmt sein, damit zum Beispiel große Poren, Rötungen oder ölige Hautpartien ausgeglichen werden. Wichtig: Das Produkt gut mit den Fingerspitzen auf die Haut drücken und etwas warten, damit der Primer gut haftet.

Foundation und Concealer sorgfältig verblenden

Für ein besonders natürlich wirkendes Ergebnis, kann der Make-up-Schwamm leicht angefeuchtet werden, bevor das Produkt auf das Schwämmchen gegeben wird. Nun wird die Foundation mit dem Schwämmchen sanft auf die Haut getupft und etwas angedrückt.

Die Nuance des Make-ups sollte etwas heller als der natürliche Teint sein, da eine Foundation im Laufe des Tages leicht nachdunkelt. Achten Sie darauf, dass keine Ränder am Übergang zum Hals, an den Schläfen oder am Haaransatz an der Stirn zu sehen sind.

Augenschatten oder Rötungen können nun lokal mit einem Concealer abgedeckt werden. Bei deutlich sichtbaren Aknemalen oder Pigmentflecken kann eine Camouflagecreme auf die betroffenen Partien getupft werden. Auch hier gilt: Ränder gut verblenden.

Ein samtiger Puder zum Abschluss

Ein fein gemahlener und transparenter loser Puder wird nun mit einem Puderpinsel oder einem Schwämmchen aufgenommen. Überschüssiges Produkt kann an der Puderdose abgeklopft werden, bevor der Puder auf die Haut gegeben wird. Wenn die Haut eher zu Trockenheit neigt, reicht es aus, lediglich die T-Zone und die Augenlider leicht zu bestäuben. Nun können die restlichen Partien ganz nach Ihrem Geschmack geschminkt werden.

Fixierspray macht das Make-up länger haltbar

Einen besonders frischen Glow zaubern Sie sich im letzten Schritt mit einem Fixierspray ins Gesicht. Das erfrischende Wässerchen macht das Make-up länger haltbar und gibt dem Teint ein absolut natürlich wirkendes Finish. Bye, bye, Cakey-Look!

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