Inside Beauty: Babassuöl – Beauty-Wunder aus dem Regenwald
Palmen sind nicht nur gut für die Seele, sondern auch für die Haut. Auf welche Palme es die Naturkosmetik besonders abgesehen hat.
von Birgit Brycz
29. Januar 2026
© Eduardo Fonseca Arraes / Getty Images
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Lieblingspflanze Nummer 1? Ganz klar Palmen. Denn sie sind Symbol für Fernweh, wecken Sehnsüchte und tun der Seele gut.
Und sie haben noch eine weitere Funktion, denn Palmen sind auch eine kraftvolle Wirkstoffquelle in der Kosmetik. Sie sind also nicht nur schön anzusehen, sondern wahre Naturtalente, wenn es um Pflege, Schutz und Regeneration geht.
Welche Palme besonders viel drauf hat, welcher Wirkstoff sich dahinter verbirgt und was er für unsere Haut tun kann.
Powerpflanze mit Powerwirkstoff
Palmen haben wir auf zwei Arten am liebsten: wenn wir drunterliegen und sich die Blätter sanft im Wind bewegen – oder auf der Haut.
Eine ganz besondere Palme rückt dabei immer stärker in den Fokus in der Hautpflege: die Babassu-Palme. Aus ihren Samen entsteht ein kostbares Öl, das die Haut genauso verwöhnt wie ein Sommertag am Meer – leicht, nährend, schützend und auf natürliche Weise.
Babassuöl verbindet tropische Pflanzenkraft mit moderner Hautpflege und zeigt, dass Palmen nicht nur am Strand glücklich machen, sondern auch auf unserer Haut.
Wie wird Babassuöl gewonnen?
Babassuöl wird aus den Samen der Babassu-Palme (auch Attalea speciosa) gewonnen, die vor allem im brasilianischen Regenwald wächst. Die Palmenfrüchte enthalten ölreiche Kerne, aus denen durch Kaltpressung das hochwertige Babassuöl gewonnen wird. In der Naturkosmetik gilt es als sanfte, nachhaltige Alternative zu Kokosöl – mit leichterer Textur und besonders guter Hautverträglichkeit.
Schon seit Jahrhunderten nutzen Menschen in Südamerika Babassuöl für Hautpflege, Haarpflege und sogar medizinische Zwecke. Heute erlebt der Wirkstoff in der modernen Kosmetik ein echtes Comeback – als natürlicher Allrounder für Schönheit und Pflege.
Herkunft & Nachhaltigkeit von Babassuöl
Die Babassu-Palme wächst wild in den tropischen Regionen Brasiliens. Die Ernte erfolgt traditionell von Hand, häufig durch lokale Frauenkooperativen. Das macht Babassuöl nicht nur zu einem natürlichen, sondern auch zu einem sozial nachhaltigen Rohstoff.
Denn nicht nur in der Beautybranche spielt Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle – und genau hier punktet Babassuöl mit fairer Gewinnung, biologischem Anbau und umweltschonender Verarbeitung.
Für was ist Babassuöl gut?
Babassuöl ist besonders reich an Vitamin E und Antioxidantien und spendet nicht nur intensiv Feuchtigkeit, sondern wirkt zugleich entzündungshemmend. Zudem stärkt es die Hautbarriere, zieht schnell ein und hinterlässt keinen Fettfilm auf der Haut.
Dadurch eignet sich Babassuöl ideal für alle Hauttypen, auch für reife Haut.
In der Kosmetik wird Babassuöl häufig in Gesichtscremes, Seren, Bodylotions, Reinigungsprodukten und After-Sun-Produkten eingesetzt.
Weiteres Add-On: Babassuöl gilt als nicht-komedogen, das bedeutet, dass es die Poren nicht verstopft.
Fazit: Warum Babassuöl mehr als nur ein Trend ist
Babassuöl ist also kein kurzlebiger Hype, sondern ein echtes Multitalent der Naturkosmetik. Seine nachhaltige Herkunft, seine hohe Hautverträglichkeit und seine vielseitige Wirkung machen es zu einem der spannendsten Inhaltsstoffe in der Hautpflege.
Ob als Bestandteil luxuriöser Seren, minimalistischer Naturkosmetik oder in sensibler Hautpflege – Babassuöl ist natürlich, nachhaltig und hautfreundlich – eine perfekte Kombi auf der Haut - und am Strand.