LSF 30 oder 50? Welcher Sonnenschutz wirklich zu dir passt
Egal ob Sommer oder Winter, ein UV-Schutz für die Haut ist Pflicht. Doch welcher Lichtschutzfaktor? Ist zwischen 30er und 50er LSF wirklich ein Unterschied?
von Svenja Schaffeld
25. Juni 2025
Beautyfrage
© Ayla Meinberg / Unsplash
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Wenn es nach der Dermatologin Dr. Emi ginge, würden wir unser Gesicht am liebsten gar nicht erst in die Sonne halten. Doch die Sehnsucht nach Wärme, einem leicht gebräunten Teint und einer Extraportion Vitamin D ist eben stärker. Recht hat sie trotzdem, denn UV-Strahlen beschleunigen die Hautalterung wie kaum ein anderer Faktor.
Bleibt die Frage, die sich jeden Sommer neu stellt: Lichtschutzfaktor 30 oder 50? Wir klären, wie groß der Unterschied beim LSF 30 oder 50 wirklich ist und welcher Sonnenschutz zu dir passt.
Was bedeutet LSF 30 und wie unterscheidet er sich von LSF 50?
Der Lichtschutzfaktor verrät dir, wie gut ein Produkt UVB-Strahlen abhält. Eine Sonnencreme mit LSF 30 blockiert rund 97 Prozent dieser Strahlen, LSF 50 kommt auf etwa 98 Prozent. Der Unterschied zwischen Sonnencreme 30 oder 50 ist also kleiner, als viele vermuten.
Genauso wichtig ist daneben der UVA-Schutz. Achte deshalb auf das UVA-Zeichen im Kreis, das einen ausgewogenen Schutz garantiert.
Reicht LSF 30 fürs Gesicht oder muss es LSF 50 sein?
Fürs Gesicht lohnt sich der etwas höhere Faktor. Die Haut ist hier dünner, empfindlicher und ganzjährig dem Licht ausgesetzt. Ein leichtes Fluid wie das “UV Plus Anti-Pollution SPF 50” von Clarins schützt zuverlässig, ohne zu glänzen, und eignet sich auch als Anti-Aging-Sonnenschutz unter dem Make-up.
Wann welcher Lichtschutzfaktor? So bestimmst du deinen Hauttyp
Welcher Lichtschutzfaktor der richtige ist, hängt vor allem von deinem Hauttyp und der Situation ab. Helle, sonnenempfindliche Haut, Bergsonne oder ein ganzer Strandtag rufen nach LSF 50.
Für den normalen Alltag in der Stadt reicht oft ein 30er, etwa die Sonnencreme “Sun Anti Aging DNA-Protect SPF 30” von ANNEMARIE BÖRLIND. Unsere Vergleichstabelle weiter unten zeigt dir auf einen Blick, wann sich welcher Faktor lohnt.
LSF 50 und braun werden: Funktioniert das überhaupt?
Gute Nachricht: Braun werden mit LSF 50 funktioniert sehr wohl. Kein Sonnenschutz hält die Bräune komplett auf, er bremst sie nur sanft. Du wirst also langsamer braun, dafür gleichmäßiger und ohne Sonnenbrand.
Unser Tipp:
Selbst LSF 50 wirkt nur, wenn du genug aufträgst.
Fürs Gesicht brauchst du etwa eine Portion in der Größe einer Zwei-Euro-Münze. Wer spart, halbiert seinen Schutz im Handumdrehen.
LSF 50: Wie lange hält der Schutz in der Sonne?
Auch der beste LSF 50 hält nicht den ganzen Tag durch. Schweiß, Wasser und Abrieb setzen ihm zu, weshalb ein Sonnenbrand trotz LSF 50 möglich ist, wenn du das Nachcremen vergisst. Trag deinen Schutz alle zwei Stunden erneut auf, nach dem Baden sofort. Ein Fluid wie das “The SPF 50 UV-Protecting Fluid” von La Mer macht das Auffrischen unterwegs besonders unkompliziert.
Ob 30er oder 50er, der beste Sonnenschutz ist der, den du wirklich jeden Tag aufträgst. Lass dich in deiner YBPN Parfümerie beraten und finde das Produkt, das perfekt zu deiner Haut passt.
Häufige Fragen zu LSF 30 oder 50
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Immer dann, wenn die Belastung hoch ist: bei heller oder empfindlicher Haut, in den Bergen, am Wasser oder wenn du Medikamente nimmst, die die Haut lichtempfindlicher machen.
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Ja. Zu wenig Produkt, zu seltenes Nachcremen oder stundenlange Mittagssonne hebeln den Schutz aus. Auch der höchste Faktor ersetzt deshalb weder Schatten noch Kleidung.
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Auch im Schatten erreicht dich gestreute UV-Strahlung, etwa reflektiert von Sand, Wasser oder hellen Wänden. Ganz ungeschützt bist du dort also nicht.
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Der LSF bezieht sich auf UVB-Strahlen, die den Sonnenbrand verursachen. UVA-Strahlen dringen tiefer ein und lassen die Haut altern. Ein gutes Produkt deckt beide ab, erkennbar am UVA-Zeichen auf der Verpackung.
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Die UV-Belastung hat über die Jahrzehnte zugenommen, unter anderem durch die geschwächte Ozonschicht. Tagesaktuell hilft dir der UV-Index in der Wetter-App bei der Einschätzung.